Schock für Alpine: Red Bull Racing & McLaren setzen sich vor Gericht durch
Für das Alpine-Team gab es in Monza dicke Post vom FIA-Berufungsgericht: Denn dieses hiess die Proteste von Red Bull Racing und McLaren gut, womit Pierre Gasly seinen 3. Platz von Monaco verliert.
Was für ein Durcheinander: Nachdem Pierre Gasly im Monaco-GP durch zwei 5-sec-Zeitstrafen vom dritten auf den siebten Platz zurückgeworfen wurde, machte sein Alpine-Team von seinem Recht auf Überprüfung gebraucht, weil es nachweisen konnte, dass der Franzose im Rennen zu keinem Zeitpunkt über dem Tempolimit in der Boxengasse lag – wofür er zuvor die Strafen kassiert hatte.
Die Regelhüter schauten sich das Ganze an und nahmen die Strafen zurück, weil sie einen Messfehler ausmachen konnten. Das sorgte für Unmut bei der Konkurrenz, denn Gasly war nicht der Einzige, der für zu schnelles Fahren in der Boxengasse gebüsst worden war, allerdings hatten die Gegner ihre Strafen abgesessen und deshalb liessen sich diese nicht mehr so einfach zurücknehmen.
Durch die Entscheidung, die Strafen des Alpine-Routiniers zu streichen, fielen Isack Hadjar, Oscar Piastri, Liam Lawson und Arvid Lindblad wieder um eine Position zurück. Und sowohl Red Bull Racing als auch McLaren wollten das nicht hinnehmen. Sie zogen vors Berufungsgericht und hatten damit Erfolg – das Verfahren in Paris endete in ihrem Sinne.
Alpine-Team ist enttäuscht und frustriert
Somit ist Gasly wieder nur Siebter, während Hadjar den dritten Platz bejubeln darf, Piastri ist Vierter und das Racing Bulls-Duo Lawson und Lindblad belegt die Positionen 5 und 6. Das Alpine-Team reagierte mit einem Statement auf die Entscheidung, in dem es enttäuscht und frustriert auf die Neuigkeiten aus Paris.
«Auch wenn wir mit der Entscheidung nicht einverstanden sind und nach wie vor voll und ganz daran festhalten, dass das Auto mit der Startnummer 10 zu keinem Zeitpunkt während des Rennens das Tempolimit in der Boxengasse überschritten hat, akzeptiert das Team die Entscheidung des Richtergremiums aus der jüngsten Anhörung in Paris», heisst es darin.
Und weiter: «Auch wenn das Ergebnis nicht unseren Erwartungen entspricht und wir der Meinung sind, dass wir zu Unrecht bestraft wurden, konzentriert sich das Team weiterhin voll und ganz darauf, seine Leistung auf der Rennstrecke zu verbessern, und bleibt in einem engen und sehr umkämpften Meisterschaftskampf. Dieses Ergebnis wird die Bemühungen und die Motivation des Teams, seine Ziele bis zum Ende der Saison zu erreichen, nicht beeinträchtigen.»
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