Trauer um F1-Weltmeister: Alan Jones ist im Alter von 80 Jahren verstorben
Die Motorsport-Welt trauert um Alan Jones: Der Australier, der als erster Formel-1-Pilot im Williams den Fahrer-WM-Titel erobert hat, ist nach kurzer Krankheit gestorben. Er wurde 80 Jahre alt.
Alan Jones, der Formel-1-Weltmeister von 1980, starb im Alter von 80 Jahren nach kurzer Krankheit. «Wir sind zutiefst betrübt, den Tod unseres geliebten Alan bekannt geben zu müssen», teilte seine Frau Amanda in einer Erklärung am gestrigen Donnerstag mit. «Er wird von seinen engsten Angehörigen sowie von den vielen Fans, für deren Unterstützung er stets dankbar war, schmerzlich vermisst und in liebevoller Erinnerung behalten werden.»
«Alan widmete sein Leben dem Motorsport und schuf ein Vermächtnis, das durch die unzähligen Menschen, die er auf seinem Weg berührt hat, weiterleben wird. Durch seine Erfolge, seine Leidenschaft und seinen unverwechselbaren Charakter, sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke, hat Alan den Sport sowohl national als auch weltweit nachhaltig geprägt.»
«Als Familie möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um allen, die Teil von Alans Lebensweg waren, für die vielen Jahre der Freundschaft, Liebe und Unterstützung zu danken. Er hatte das unglaubliche Glück, so viele wunderbare Menschen um sich zu haben.»
Jones wurde am 13. April 1941 in Melbourne geboren. 1970 zog er nach Europa und drei Jahre später schloss er sich dem Formel-3-Rennstall GRD an. 1975 gab er im Hesketh sein Formel-1-Debüt beim Spanien-GP auf dem Montjuïc-Rundkurs. Zwei Jahre später feierte er auf dem Österreichring seinen ersten GP-Sieg in den Farben des Shadow-Teams.
1980 gewann er sieben Rennen, wobei der Spanien-GP später aus der WM-Wertung genommen wurde und der Australien-GP auch nicht zur WM zählte. Er stand in zehn der 14 WM-Läufe auf dem Podest und schaffte es, sich ein Rennen vor dem Ende zum Weltmeister zu krönen. Damit war er nach Jack Brabham der zweite Australier, der den Gesamtsieg in der Formel-1-WM holte.
Während seiner Karriere, die von 1975 bis 1986 dauerte, eroberte er 12 GP-Siege und 24 Podestplätze. Nach seiner aktiven Rennfahrer-Karriere wechselte er auf die TV-Kommentatoren-Seite und begeisterte die Zuschauer mit seiner direkten Art.
Jones hinterlässt seine Frau Amanda und seine sechs Kinder Christian, Amber, Zara, Jack, Camilla und Emma. Mit tiefem Mitgefühl für seine Familie, Freunde und seine grosse Fangemeinde nehmen wir Abschied von einem grossartigen Rennfahrer und Menschen.
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