Ab 2028: Maximal sechs Motorräder pro Hersteller in der MotoGP erlaubt
Die Grand-Prix-Commission der FIM hat beschlossen, dass in der MotoGP ab 2028 nur noch sechs Motorräder desselben Herstellers an der Startlinie stehen dürfen.
Kürzlich wurden von der Safety-Commission Maßnahmen beschlossen, um die Sicherheit in der MotoGP zu erhöhen (
Am 22. Juni erfolgte von der FIM die offizielle Mitteilung zu den Änderungen. Im Zuge dessen wurde eine weitere Neuerung bekanntgegeben. Ab 2028 dürfen in der MotoGP nur noch sechs Fahrer auf einem Motorrad desselben Herstellers an der Startlinie stehen. Dies bedeutet, dass die Hersteller zusätzlich zum Werksteam maximal zwei Satellitenteams mit jeweils zwei Motorrädern ausstatten dürfen. Voraussetzung sei jedoch, dass zu diesem Zeitpunkt mindestens fünf Hersteller an der Meisterschaft teilnehmen.
Derzeit besteht das Teilnehmerfeld in der MotoGP aus sechs Ducati, vier Aprilia, vier Honda, vier Yamaha und vier KTM. In der Saison 2024 standen noch acht Ducati in der Startaufstellung – der Hersteller aus Bologna belieferte damals neben dem Werksteam Ducati Lenovo die Satellitenteams Gresini Racing, VR46 Racing und Pramac Racing. Pramac wechselte 2025 zu Yamaha.
Alle oben genannten Maßnahmen wurden von der Grand-Prix-Commission, bestehend aus Paul Duparc (FIM), Mike Webb (IRTA), Biense Bierma (MSMA) und Carmelo Ezpeleta (MotoGP SEG, Vorsitzender), beschlossen. Mit dabei waren Jorge Viegas (FIM-Präsident), Carlos Ezpeleta (MotoGP SEG), Corrado Cecchinelli (Technischer Direktor), Paul King (FIM-CCR-Direktor) und Dominique Hebrard (FIM-CTI-Technischer Direktor).
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