Geduldsprobe für F1-Star Max Verstappen: Keine schnelle Lösung in Sicht
Wenn die Lichter der Startampel ausgehen, hat Star Max Verstappen einen Nachteil. Denn die Red Bull Racing-Starts sind eher schwach. Eine schnelle Lösung gibt es nicht, sagt Teamchef Laurent Mekies.
Für das Red Bull Racing-Duo Max Verstappen und Isack Hadjar steht fest: Auf den ersten Metern sind sie gegenüber ihren Gegnern im Nachteil. Denn die Starts mit dem RB22 fallen bescheiden aus, wie sich auch in der Startphase des US-GP auf dem Circuit of the Americas gezeigt hat. Sowohl der vierfache Champion als auch sein Teamkollege kamen nicht gut weg.
Und geht es nach Hadjar, wird sich auch nicht so schnell eine Lösung finden. Der Franzose klagte darüber, dass die Kupplung zu anfällig sei. Und weil das Problem mehrere Komponenten betreffe, erwarte er bis zum Saisonende auch keine Verbesserung.
Teamchef Laurent Mekies bestätigt: «Das ist ein komplexes Problem, die Performance auf den ersten Metern betrifft so ziemlich jede Abteilung in unserem Werk, ausser vielleicht die Aerodynamik. Es geht um den Motor, das Getriebe, die Kupplung – das sind viele Dinge, und wir haben auch seit Saisonstart gesehen, dass wir nicht die Messlatte für die Gegner sind, wenn es um die Leistung in der Startphase geht.»
Teamchef Laurent Mekies: Keine zu hohen Erwartungen für dieses Jahr
«Wir konnten in dieser Hinsicht unser Defizit verkleinern, ich kann mich noch gut daran erinnern, wie schlecht unsere Starts am Anfang der Saison waren. Dennoch sind wir nicht die Besten, wenn es um die Start-Performance geht. Und der Umstand, dass unser Auto seither stark verbessert wurde, was es uns erlaubt, an der Spitze mitzukämpfen, macht diesen Nachteil noch schmerzhafter, denn unsere direkten Gegner sind in dieser Hinsicht sehr stark», räumt der Ingenieur ein.
«Ich bin mir also sicher, dass wir den Rückstand bei der Start-Performance bis zum Saisonende noch weiter verringern können, denn wir lernen mit jedem Rennen dazu und setzen immer neue Ideen um, die uns dabei helfen. Aber ich weiss auch, dass wir bis zum Saisonende nicht die besten Starts im Feld hinlegen werden. Denn dazu müssten wir einige deutliche Änderungen an der Hardware vornehmen, und das werden wir erst mit Blick aufs nächste Jahr tun können», verrät der Franzose
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