Charles Leclerc vor Heim-Rennen in Monaco: So wird’s mit den neuen Autos
Das neue, teils umstrittene F1-Reglement kommt am Wochenende erstmals in Monaco auf die Piste. Charles Leclerc ist zuversichtlich. Der Ferrari-Pilot glaubt, dass die neuen Autos zur Strecke passen.
Es ist wieder Monaco-GP – und es wird das erste Rennen im Fürstentum mit dem neuen Formel-1-Reglement der Saison 2026 sein. Das neue Energiemanagement mit einer komplexen Rückgewinnung sorgte in der Anfangsphase der Saison für viel Gerede und Spekulation: Auf welcher Strecke wird es schwierig? Auf welcher Strecke kann in Bremsphasen besonders gut die Batterie aufgeladen werden, also wo funktioniert es gut? Vor dem Monaco-GP stellt sich jetzt die Frage: Wie wird das neue Reglement auf dem engen Kurs im Fürstentum funktionieren?
Leclerc für Monaco zuversichtlich
Lokalheld Charles Leclerc, der im Fürstentum geboren und aufgewachsen ist und 2024 hier den Grand Prix gewann, ist zuversichtlich. Der Monegasse: «Ich glaube, Monaco wird eines dieser Rennen sein, bei dem diese neuen Autos ziemlich gut aussehen könnten.»
Woran liegt das? Der Ferrari-Pilot: «Wir haben jetzt leichtere Autos, was glaube ich gut sein wird. Wir können das definitiv spüren. Und für einen Kurs wie Monaco hat das Vorzüge. Ich denke, die Elektronik-Seite wird in Monaco nicht so stark zum Spiel kommen, weil wir recht viel wiederaufladen mit all den Kurven, die es gibt.» Der Kurs im Fürstentum hat viele langsame Kurven, keine wirklich langen Geraden, wie man sie von konventionellen Rennstrecken kennt. Leclerc: «Ich freue mich also ziemlich auf Monaco, ich glaube, es wird ein guter Kurs sein für diese Autos.» Also endlich wieder ein aufregender Monaco-GP? In der Vergangenheit galt zugespitzt oft der Samstag, also das Qualifying, als das eigentliche Rennen – weil die Startposition oft mehr Auswirkungen auf das Ergebnis hatte als das eigentliche (überholmanöverarme) Renngeschehen.
Das Energiemanagement dürfte also funktionieren. Und es spricht auch viel dafür, dass mit den ab diesem Jahr kleineren Autos das Überholen zumindest nicht mehr ganz so schwer sein dürfte wie in der Vergangenheit, auch wenn die enge Piste durch die Straßenschluchten von Monaco weiterhin wenige Überholoptionen bietet.
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