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Mohammed Ben Sulayem: Das sagt der FIA-Präsident zum Formel-1-WM-Finale

Für FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem steht derzeit fest: Die zwei letzten Formel-1-Rennwochenenden in diesem Jahr werden wie geplant in Katar und Abu Dhabi über die Bühne gehen.

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Das Formel-1-WM-Finale rückt immer näher und noch steht ein Fragezeichen über den letzten beiden Rennen in diesem Jahr. Denn diese sollen gemäss Plan in Arabien, genauer gesagt in Katar (29. November) und Abu Dhabi (6. Dezember), stattfinden und damit im Nahen Osten, wo die Gefahr einer militärischen Eskalation mit der Huthi-Miliz als hoch eingestuft wird.

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Mehrere Länder haben Sicherheitswarnungen für Reisende in die gesamte Nahost-Region ausgesprochen, auch die US-Bürger wurden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen und vor möglichen Flugausfällen, Luftraum-Sperrungen und Reiseunterbrechungen gewarnt. In der entsprechenden Mitteilung heisst es, dass die Kampfhandlungen in der Region «das Potenzial haben, sich rasch über das unmittelbare Gebiet hinaus auszuweiten.»

Weiter heisst es: «Iran und Gruppen, die den Iran unterstützen, könnten andere US-Interessen im Ausland oder Orte mit Bezug zu den Vereinigten Staaten und zu Amerikanern weltweit ins Visier nehmen, darunter US-Unternehmen und andere Einrichtungen.» In Katar riet die US-Botschaft den Bürgern der Vereinigten Staaten, offizielle Warnhinweise und lokale Medien aufmerksam zu verfolgen sowie Menschenansammlungen zu vermeiden und den Anweisungen der Behörden vor Ort zu folgen.

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem erwartet keine Probleme

Trotz der erhöhten Alarmbereitschaft will die Formel 1 am ursprünglichen Plan, die Saison mit den Rennen in Katar und Abu Dhabi zu beenden, festhalten. Und geht es nach Mohammed Ben Sulayem besteht aktuell auch kein Grund zur Sorge. Die Kollegen von «The Race» zitieren den FIA-Präsidenten mit folgender Aussage: «Die FIA verfügt über einen gesunden Menschenverstand und wir würden weder unsere Mitarbeiter, noch die Fahrer oder irgendwelche Offiziellen an einen Ort schicken, von dem wir das Gefühl haben, dass er Risiken birgt, das würde niemals passieren.»

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Er selbst habe aber keine Bedenken, was die Rennen in Katar und in Abu Dhabi angehe. Als Beweis verweist er auf den Umstand, dass seine Familie in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist. «Glaubt ihr, dass ich sie dort lassen würde, wenn es gefährlich wäre? Man muss da vernünftig bleiben. Es ist eine Sache, die Frage zu stellen, ob es Probleme geben wird. Aber was man in den Medien liest, unterscheidet sich klar von dem, was wir tatsächlich vor Ort erleben. Wenn wir das lesen oder im TV anschauen, dann fragen wir uns, wo das denn ist. So etwas gibt es bei uns wirklich nicht. Warum sollte ich sonst dort bleiben oder meine Familie dort lassen? Bedeutet das, dass nichts passieren wird? Das kann ich nicht vorhersagen. Ich kann heute nur sagen, dass es keine Probleme gibt und die beiden Rennen stattfinden werden.»

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Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, bleibt der FIA als Ersatz ein Saisonfinale in Imola. Dieses würde am Wochenende des 6. Dezembers über die Bühne gehen. «Die FIA ist immer bereit», erklärte Ben Sulayem dazu.

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