Virgin-Racing-Pilot sehnt erste Zielankunt mit seinem neuen Team herbei, seine letzte liegt sieben Monate zurück. Und ein Sieg über Lotus wäre willkommen.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Beim vierten Anlauf soll es klappen: Timo Glock will nach seinem Wechsel von Toyota zu Team Virgin Racing beim Grand Prix von China am Sonntag, 18. April, endlich erstmals in diesem Jahr ankommen.
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Er sagt: "Unser Ziel ist es, dass ich mit dem VR01 die Zielflagge sehe." Der 28jährige Wersauer hielt sich im Vorwege des Rennens und nach seinem Malaysia-Crash (mit Jarno Trulli) durch ausgedehnte Radtouren im heimischen Odenwald in Form. Denn Glock will natürlich nicht nur ein Rennen durchfahren, sondern "auch Lotus schlagen". Die Konkurrenz aus Malaysia hatte in den vorangegangen Läufen mehr Glück als die britische Mannschaft. Immerhin hat Gocks Teamkollege Lucas di Grassi in Malaysia die erste Zielankunft für Virgin-Racing erkämpft. Lotus, ebenfalls F1-Neuling, hat allerdings deutlich mehr Zielankünfte zu verzeichnen.
Glock sagt trotzig: "Meist sind wir schneller als mein letztjähriger Teamkollege Jarno Trulli und sein Team. Bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit meines Virgin-Cosworth VR-01 sind die Vorzeichen also gut." Das Virgin Racing Team wird auch für Shanghai neue Teile am Auto anbringen.
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2008 und 2009 wurde Glock in Shanghai jeweils Siebter. Seine letzte Zielankunft feierte er indes in Singapur 2009, wo er vor sieben Monaten Zweiter wurde.
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"Die Strecke in Shanghai hat eine ähnliche Charakteristik wie die in Malaysia", beschreibt Glock den Kurs in der chinesischen Metropole. "Es gibt sowohl schnelle Kurven als auch langsame. So gesehen müssten wir wieder einen besseren Speed haben als Lotus."
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