Herzinfarkt-Gefahr: Starke Aussage von Max Verstappen
Formel-1-Champion Max Verstappen hat seit seinem GP-Debüt in Australien 2015 schon viel erlebt. Eines will der Titelverteidiger aus dem Red Bull Racing Team nicht wiederholen, wie er erzählt.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Seinen ersten WM-Titel musste sich Max Verstappen gegen Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton hart erkämpfen. Der Red Bull Racing-Star setzte sich nach einer langen Saison durch – und vergoss hinterher Tränen der Freude und Erleichterung. Kein Wunder, schliesslich hatte er sich gerade seinen langgehegten Traum erfüllt.
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Die Entscheidung fiel in der letzten Rennrunde des Saisonfinales in Abu Dhabi: Die Rennleitung entschied, das Rennen nach der Safety-Car-Phase, die Nicholas Latifi mit seinem Crash ausgelöst hatte, vor dem Fallen der Zielflagge wieder freizugeben. Und Verstappen nutzte die Chance, um auf den frischen Soft-Reifen in Kurve 6 an Lewis Hamilton vorbeizuziehen. Den Sieg liess er sich nicht mehr nehmen, und mit dem Kreuzen der Ziellinie eroberte er auch die WM-Krone. Selbst der damalige Red Bull Racing-Designer Adrian Newey, der schon viele WM-Erfolge gefeiert hatte, gestand: "Ich war einem Herzinfarkt nahe. Ich habe schon andere Titelkämpfe erlebt, die im letzten Rennen entschieden wurden. Aber nie einen Titel , bei dem es in der letzten Runde entschieden wird. Das war absolut überragend." Genau deshalb will Verstappen diesen wichtigen Moment seiner Karriere auch nicht noch einmal durchstehen müssen. "Ich will diesen Sonntag nicht noch einmal erleben, denn ich fürchte, dass ich einen Herzinfarkt erleiden würde", erklärt er im Gespräch mit dem Magazin "Formule 1". "Die ganze Saison war sehr intensiv mit diesem Showdown in der letzten Runde des letzten Rennens", erinnert er sich.
Dass der WM-Kampf von 2021 in einem Kinofilm thematisiert werden könnte, bewegt den 65-fachen GP-Sieger nicht. "Ich muss mich später nicht im Kino sehen", sagt Verstappen dazu. Der 27-Jährige betont aber auch: "Aber die ganze Saison war unglaublich spannend mit zwei Teams, die bis an ihre Grenzen gegangen sind. Das muss man einfach bewundern, und es ist gut für den Sport. Beide Teams haben die ganze Saison hindurch so wenige Fehler gemacht – das war wirklich schön und etwas ganz Besonderes."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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01. George Russell (GB), Mercedes, 1:31:52,688 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,228 sec 03. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1,014 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +2,109 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +3,442 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +10,713 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +10,972 08. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +15,364 09. Esteban Ocon (F), Haas, +1 Runde 10. Carlos Sainz (E), Williams, +1 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 13. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 15. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 16. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 18. Lando Norris (GB), McLaren, + 4 * * ausgeschieden (Unfall), aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet Out Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Aufgabe Alex Albon (T), Williams, Motorschaden
WM-Stand (nach 10 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 198 Punkte 02. Norris 176 03. Verstappen 155 04. Russell 136 05. Leclerc 104 06. Hamilton 79 07. Antonelli 63 08. Albon 42 09. Ocon 22 10. Hadjar 21 11. Hülkenberg 20 12. Stroll 14 13. Sainz 13 14. Gasly 11 15. Tsunoda 10 16. Alonso 8 17. Bearman 6 18. Lawson 4 19. Bortoleto 0 20. Colapinto 0 21. Doohan 0
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Konstrukteurspokal 01. McLaren 374 Punkte 02. Mercedes 199 03. Ferrari 183 04. Red Bull Racing 162 05. Williams 55 06. Haas 28 07. Racing Bulls 28 08. Aston Martin 22 09. Sauber 20 10. Alpine 11
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