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Philipp Öttl rätselt nach Misano-Debakel: Was bremste seine Ducati V2 ein?

Nach einem blendenden Test in Misano waren Philipp Öttl und das Ducati-Team Feel Racing zuversichtlich, dass es bei der Supersport-WM auf gleicher Strecke sehr gut läuft – nach Pech nur ein WM-Punkt.

Supersport-WM

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Mit einem starken Qualifying und Startplatz 4 hatte Philipp Öttl auf dem Misano World Circuit am vergangenen Wochenende beste Voraussetzungen für ein gutes erstes Rennen geschaffen. Doch der Bayer kam am Samstag nur bis in die zweite Runde, dann wurde er von Matteo Ferrari abgeräumt. Weil Philipp nach der Reparatur seines Motorrads mit sechs Runden Rückstand wieder auf die Strecke gehen konnte, und ihm anschließend die sechstbeste Zeit gelang, hatte er für den zweiten Lauf ebenjenen Startplatz in der zweiten Reihe.

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«Nach den zwei Testtagen in Misano waren wir perfekt für das Rennwochenende vorbereitet», schilderte der 30-Jährige. «Wir hatten berechtigte Hoffnungen auf Podiumsplätze in beiden Rennen. Der unverschuldete Sturz im ersten Rennen war sehr ärgerlich, im zweiten ließ sich meine Ducati von Beginn an nicht wie gewohnt fahren.»

Öttl wurde während der 18 Runden bis zum 15. Platz durchgereicht und beendete das Wochenende an der Adria mit einem erbärmlichen WM-Punkt. In der Gesamtwertung ist er zwar immer noch Fünfter, doch der Rückstand auf die Medaillenränge wird immer größer und von hinten drückt die Konkurrenz.

Die genaue Datenanalyse dauert noch

Was genau schieflief am Sonntag, lässt sich noch nicht sagen. Das Team baute Sonntagabend in Misano ab und fuhr nach Hause, als SPEEDWEEK.com am Dienstag mit Öttl sprach, lag noch keine Analyse vor. «Aus meiner Sicht war alles angerichtet, dass wir gut fahren», hielt der Assen-Sieger fest. «Aber das Bike fühlte sich schon auf dem Weg in die Startaufstellung seltsam an. Das war eigenartig, ich kann es mir nicht erklären. Am Rennwochenende war das Motorrad immer gut zu fahren, ich weiß nicht, woran es im zweiten Rennen gelegen hat. Ich bin schon viele Rennen gefahren, so etwas hatte ich aber noch nicht oft. In der Rollphase konnte ich keine Richtung machen und musste ständig weite Linien fahren, das Gefühl für das Vorderrad, zum Linie halten, fehlte. Woher das genau kam, kann nur eine detaillierte Datenanalyse hervorbringen.»

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Ich bin Realist und schaue mir alles an.

philipp öttl

Auffällig: Auch Samstag-Sieger Valentin Debise (ZX Moto) und der WM-Vierte Can Öncü (Ten Kate Yamaha) hatten am Sonntag, als die heißesten Temperaturen herrschten, ungewohnte Schwierigkeiten und wurden lediglich Neunter und Zehnter. «Klar fühlt sich das Motorrad bei Hitze anders an», überlegte Öttl. «Aber ich glaube, dass wir das ausschließen können. Ich bin Realist und schaue mir alles an. Wir waren bis dahin das ganze Wochenende schnell und konstant. Wir hatten mindestens den Speed von Australien und Assen, auch wenn die Ergebnisse nicht danach aussehen. Abgesehen von den Rennen war ich vorne dabei und in den Top-6. Deshalb bin ich skeptisch und kann es mir nicht erklären – das stört mich. Wenn so ein Ergebnis rauskommt, dann muss man herausfinden, woran es gelegen hat.»

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Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Albert Arenas

AS Racing Team

Albert Arenas

75

18

29:29,899

1:37,563

25

02

Tom Booth-Amos

PTR Triumph Factory Racing

Tom Booth-Amos

69

18

+1,976

1:37,636

20

03

Aldi Satya Mahendra

AS Racing Team

Aldi Satya Mahendra

57

18

+3,160

1:37,518

16

04

Jaume Masiá

Orelac Racing VerdNatura

Jaume Masiá

5

18

+5,167

1:37,819

13

05

Jeremy Alcoba

Kawasaki WorldSSP Team

Jeremy Alcoba

52

18

+8,513

1:37,793

11

06

Mattia Casadei

D34G WorldSSP Racing Team

Mattia Casadei

40

18

+8,559

1:37,850

10

07

Matteo Ferrari

WRP Racing

Matteo Ferrari

11

18

+8,740

1:37,843

9

08

Filippo Farioli

VFT Racing Yamaha

Filippo Farioli

7

18

+9,745

1:37,925

8

09

Valentin Debise

ZXMOTO Factory Evan Bros Racing

Valentin Debise

53

18

+10,000

1:37,897

7

10

Can Öncü

Pata Yamaha Ten Kate Racing

Can Öncü

61

18

+10,240

1:37,773

6

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