Isack Hadjar (Red Bull Racing/3.): «Schulde den Leuten eine Entschuldigung»
Isack Hadjar hat im Qualifying zum Traditions-GP der USA seine beste Formel-1-Quali gezeigt: Platz 3, wie beim Saisonbeginn in Australien. Der Pariser sagt: «Das Auto war ganz schwierig zu fahren.»
Rein statistisch steht es nicht gut um den Red Bull Racing-Piloten Isack Hadjar: Er hat den Sprung in die erste Startreihe zum Grossen Preis der USA verpasst und muss sich anstellen hinter WM-Leader Kimi Antonelli und hinter dem vierfachen Weltmeister Max Verstappen.
Leider gilt – nur zwei Mal in bislang 13 Ausgaben wurde der USA-GP in Austin von einem Fahrer gewonnen, der nicht aus der ersten Startreihe losfuhr. Max Verstappen siegte 2023 von P6, Charles Leclerc triumphierte 2024 von P4 kommend.
Das Gesicht des 22-jährigen Franzosen sagt nach der Quali Einiges, Zufriedenheit sieht anders aus. Prompt sagt der Pariser: «Mit dem dritten Startplatz bin ich überaus zufrieden, weil ich ein ganz hartes Wochenende erlebe.»
«Ich habe enorme Probleme mit der Fahrzeugbalance, mir gelang auf den weichen Reifen im dritten freien Training keine einzige Runde. Das Auto ist so schwierig zu fahren.»
«Ich schulde dem Team eine Entschuldigung, denn ich war sehr ruppig mit den Ingenieuren – also, tut mir leid, Jungs. Ich weiss ja, wie hart sie arbeiten, um mir ein gutes Auto hinzustellen.»
«Aber ich fand es wirklich schwierig, den Wagen ins beste Arbeitsfenster zu bringen. Das Auto rutscht einfach zu stark. Unter all diesen Aspekten ist es ziemlich erstaunlich, dass ich auf P3 steht. Das zeigt, welches Potenzial in unserem Rennwagen steckt. Wir müssen es nur schaffen, mehr aus dem Wagen herauszuholen.»
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