Kimi Antonelli nach 207 Pisten-Fouls: «Wir müssen höllisch aufpassen»
In freien Trainings zum USA-GP fiel auf: Dutzendfach wurde den Piloten eine schnelle Runde gestrichen, wegen Verletzungen der Pistengrenzen. WM-Leader Kimi Antonelli sagt, wieso das so schwierig ist.
Die Formel-1-Fans trauten im Sommer 2023 ihren Augen nicht ob dieser Nachricht: Mehr als 1200 Fälle von Formel-1-Autos jenseits der erlaubten Pistengrenze mussten die Rennkommissare im und nach dem Österreich-GP prüfen.
Um 21.30 Uhr am Abend des 2. Juli kam dann das dicke Ende – acht Fahrer wurden bestraft, darunter auch Ferrari-Ass Carlos Sainz, der um zwei Ränge strafversetzt wurde, Sechster statt Vierter.
Nun ist in den freien Trainings zum USA-GP auf dem Circuit of the Americas (COTA) aufgefallen: Gleich dutzendfach wurden F1-Piloten Runden gestrichen, weil sie zu weit neben der Bahn waren – insgesamt 207 Mal!
Wieso ist das gerade hier in Texas so knifflig? Die Antwort kommt von WM-Leader Kimi Antonelli.
Der Italiener weiss: «Die Verletzung der Pistengrenzen wird in der Quali und wohl auch im Rennen ein heisses Eisen sein. Du bist ratz-ratz neben der Bahn. Auch ich musste im dritten Training versuchen, die Grenzen besser auszuloten, also möglichst schnell zu sein, aber halt nicht neben der Bahn zu landen.»
«Das Rauf und Runter dieser Rennstrecke macht die Aufgabe schwieriger, dazu kommt der Wind, der dich in gewissen Kurven übel erwischen kann. Auch in den Bremszonen musst du höllisch aufpassen, einmal etwas zu sehr verzögern, schon blockiert ein Rad, und du landest neben der Bahn.»
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