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David Salvador: Abgeschossen, den Titel verloren, Supersport-Aufstieg fix

Man weiß nicht, wie die Sportbike-WM 2026 ohne den Sturz von David Salvador ausgegangen wäre. Sicher ist, dass David Salvador zwar den Titel verloren, aber eine Zukunft in der Supersport-WM hat.

Im Artikel erwähnt

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Die erste Saison der neuen Sportbike-WM endete dramatisch. Mit zwölf Punkten Vorsprung trat David Salvador als WM-Leader beim Finale in Jerez an und ging von der Pole-Position in den ersten Lauf – alles schien perfekt für den 23-Jährigen zu laufen. Doch zwei Runden vor dem Ende krachte Yamaha-Pilot Carter Thompson in Salvador, wodurch der Spanier stürzte und leer ausging.

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Als dann noch sein WM-Rivale Xavier Artigas das Rennen gewann und vor dem zweiten Lauf komfortabel um 13 Punkte führte, war das Desaster für Salvador komplett. «Leider habe ich nicht genau verstanden, was vorgefallen ist; ich habe das Motorrad nicht kommen sehen. Ich hörte nur das Geräusch und bekam dann einen heftigen Schlag gegen mein linkes Bein. Ich wurde von der Strecke gedrängt und stürzte, ohne eine Chance, den Kontakt zu vermeiden», schilderte Salvador die entscheidende Szene. «Ich bin wirklich enttäuscht, weil ich mir einen guten Kampf mit Artigas gewünscht hätte. Während des Rennens ist er jedoch jedes Mal, wenn er mich überholt hat, weit nach außen geraten.»

Für den Rammstoß gegen Salvador erhielt Thompson eine Long-Lap-Penalty. Dennoch kreuzte der Australier als Sechster die Ziellinie. Angesichts der Auswirkung wunderte sich der Kawasaki-Pilot über die leichte Bestrafung. «Ich kann manche Entscheidungen der Rennleitung einfach nicht nachvollziehen. In Cremona wurde ich bestraft, während hier durch einen Kontakt, der einen Fahrer zum Sturz gebracht hat, nur eine Long-Lap-Strafe vergeben wurde. Ich finde das offen gesagt unfassbar.»

Zur Erklärung: In Cremona wurde Salvador um sechs Startplätze zurückgestuft, weil er in der Superpole auf der Ideallinie bummelte.

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Im zweiten Lauf in Jerez brachte Artigas mit Platz 8 den WM-Titel nach Hause; Salvador wurde Vierter. Mit dem Gewinn der Teamwertung und mit dem Aufstieg ins Supersport-Werksteam von Kawasaki kann sich der ProDina-Pilot trösten. «Im Laufe des Jahres sind auf der Strecke Dinge passiert, die mir nicht gefallen haben, aber das gehört nun einmal zum Rennsport dazu. Ich für meinen Teil habe immer versucht, mein Bestes zu geben, und bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe», versicherte Salvador. «Ich blicke bereits in die Zukunft und denke über die nächste Saison nach – wir haben tatsächlich schon damit begonnen, darauf hinzuarbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir nächstes Jahr erneut eine starke Meisterschaftssaison hinlegen können. Ich möchte mich ganz besonders beim Prodina-Team, bei Kawasaki und bei allen bedanken.»

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Pos
#
Fahrer
Fahrer
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte

01

50

Carter Thompson

Carter Thompson

Team BrCorse

11

19:48,855

1:46,716

25

02

47

Antonio Torres

Antonio Torres

Team ProDina Kawasaki XCI

11

+4,565

1:46,906

20

03

77

Jose Osuna

Jose Manuel Osuna Saez

Deza-Box 77 Racing Team

11

+6,224

1:47,016

16

04

38

David Salvador

David Salvador

Team ProDina Kawasaki XCI

11

+6,331

1:46,967

13

05

16

Álvaro Fuertes

Álvaro Fuertes

Deza-Box 77 Racing Team

11

+6,420

1:46,939

11

06

43

Marco Gaggi

Marco Gaggi

Team BrCorse

11

+6,527

1:47,121

10

07

39

Juan Risueno

Juan Risueno

Pons Motosport Italika Racing

11

+6,808

1:47,428

9

08

34

Xavier Artigas

Xavier Artigas

MTM Kawasaki

11

+7,196

1:46,852

8

09

23

Elia Bartolini

Elia Bartolini

CM Triumph Factory Racing

11

+7,245

1:47,365

7

10

89

Taiyo Aksu

Taiyo Aksu

PATA AG Motorsport Italia

11

+7,437

1:47,130

6

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