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Skurrile Taktik: Kimi Antonelli fuhr absichtlich langsam für den Sieg

Kimi Antonelli siegte im ersten F1-Rennen auf dem Madring – weil er im entscheidenden Moment nicht schnell, sondern langsam fuhr. Was hinter diesem Trick steckte und wie er seine WM-Chance sieht.

Formel 1

Im Artikel erwähnt



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Was für ein bodenständiger junger Mann! Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fuhr in Madrid zu seinem achten Saisonsieg und baute seine WM-Führung auf beachtliche 81 Punkte aus. Doch nach dem Rennen sprach er viel lieber über Lando Norris (McLaren). Antonelli hörte fast nicht auf, zu betonen, dass er den Sieg ja eigentlich gar nicht verdient hätte, sondern Lando Norris der Sieger am Madring hätte sein sollen. Fair Play und großer Respekt für den Gegner.

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Lando Norris fiel durch ein für ihn unglücklich kommendes Virtuelles Safety-Car und Probleme beim Boxenstopp zurück. Kimi Antonelli zog vorbei und holte sich den Sieg. Hinterher verriet er: Weil er langsam fuhr, war er am Ende schneller.

Antonelli verlangsamte mit Absicht – und Weitsicht

Antonelli über die entscheidenden Sekunden, als Lance Stroll zum Stehen kam und erst gelb, dann ein VSC ausgelöst wurde: «Bei mir war es genau das richtige Timing. Bono (sein Renningenieur Peter Bonnington, Anm.) sagte mir, als ich in den letzten Sektor kam, dass es ein VSC geben könnte, also habe ich Tempo rausgenommen. Ich habe mit Absicht ein bisschen verlangsamt, nur um zu sehen, ob wir das VSC vor dem Eingang zur Boxengasse erwischen können. Und das lief sehr gut für mich.» So konnte Antonelli in letzter Sekunde zum Reifenwechsel abbiegen, sich den Vorteil sichern – während Lando Norris im Pech war.

Antonelli will Messlatte weiter anheben

Antonelli liegt nun 81 Punkte in der WM-Wertung vor seinem eigenen Teamkollegen George Russell und 101 Zähler vor Ferrari-Pilot Lewis Hamilton, der in Madrid mit einem Bremsproblem ausfiel und leer ausging. Der Titel dürfte ihm nur noch sehr schwer zu nehmen sein. Russell räumte nach dem Spanien-GP sogar schon ein: Realistisch gesehen sei er aus dem Rennen für die Fahrer-WM.

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Doch Antonelli bewahrt weiter Ruhe: «Ich gehe es Rennen für Rennen an und versuche nicht, die Dinge zu übertreiben. Ich will es so gut es genießen und auch die Messlatte weiter anheben. Denn McLaren ist sehr schnell, Red Bull war mit Max (Verstappen, Anm.) schnell. Und Ferrari war auch da oben. Es wird also hart. Aber wir versuchen natürlich, unser Bestes zu geben und jedes Wochenende abzuliefern.»

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Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

57

1:34:23,754

1:36,030

25

02

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

3

57

+4,351

1:36,760

18

03

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

57

+5,089

1:36,680

15

04

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

57

+29,116

1:36,063

12

05

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

57

+29,829

1:35,587

10

06

Liam Lawson

Oracle Red Bull Racing

Liam Lawson

Oracle Red Bull Racing

30

57

+1:26,746

1:36,846

8

07

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

43

57

+1:34,281

1:37,321

6

08

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

81

57

+1:35,839

1:37,226

4

09

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

41

56

+1 Runde

1:38,211

2

10

Nico Hülkenberg

Audi Revolut F1 Team

Nico Hülkenberg

Audi Revolut F1 Team

27

56

+1 Runde

1:38,114

1

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