Oscar Piastri zu George Russell: «Er hat mich einfach in die Wand gedrückt»
Der GP auf dem Madring lief für Oscar Piastri bereits auf den ersten Metern schief. Der Australier aus dem McLaren-Team geriet gleich zweimal mit George Russell zusammen – und sprach nachher Klartext.
Kaum waren die Lichter der Startampel des brandneuen Madring aus, wurde es für Oscar Piastri eng: George Russell zog auf die rechte Seite und liess dem McLaren-Star keinen Platz – da kam es zur ersten Berührung zwischen dem Australier und dem britischen Routinier im Mercedes. Das Duo traf sich gleich ein zweites Mal, beim Anbremsen der zweiten Kurve.
Schon die erste Kollision sorgte dafür, dass der von Startplatz 7 losgefahrene McLaren-Pilot mit einem kaputten Frontflügel unterwegs war. Und damit nicht genug: Für den auf den harten Reifen gestarteten Piastri kam die virtuelle Safety-Car-Phase zu früh. Bei seinem Stopp fiel er auf Position 11 zurück, danach versuchte er, sich zurückzukämpfen, und wurde schliesslich als Achter mit vier WM-Punkten belohnt.
Über die unliebsamen Treffen mit Russell sagte er: «Ich war neben ihm und er hat mich einfach in die Wand gedrückt. Ich stieg dann in die Eisen, und habe ihn zunächst verfehlt, aber er hat auch gebremst, wie wir alle. Und wir steckten sozusagen fest. Ich hatte schon erwartet, dass er etwas mehr Platz lässt, denn zwischen einer Wand und einem gegnerischen Auto kannst du einfach keinen zusätzlichen Platz finden.»
«Es war von der ersten Runde an ein schwieriges Rennen, und der Schaden am Frontflügel hat das Seinige dazu beigetragen. Auch die Position auf der Strecke hat mein Leben nicht einfacher gemacht. Es war einfach sehr, sehr schwierig», fasste der 25-Jährige seufzend zusammen.
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