Max Verstappen P2 auf Madring: «Das zu behaupten, ist einfach Bockmist»
Red Bull Racing-Star Max Verstappen hat beim Grossen Preis von Spanien einen feinen zweiten Rang sichergestellt. Aber der Sport war wenig berauschend. Max hätte da ein paar Vorschläge für den Madring.
Die meisten Fahrer sind sich einig: Die neue Formel-1-Rennstrecke Madring ist technisch anspruchsvoll und macht auch Spass zum Fahren, aber guten Rennsport erlaubt sie nicht.
Verstappen, Zweiter im madrilenischen WM-Lauf hinter Kimi Antonelli, hat sich ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man das ändern könnte.
Der 72-fache GP-Sieger sagt: «Ich war angenehm überrascht, welch guten Job die Organisatoren hier mit dem Belag gemacht haben. Wir hatten vom ersten Training an soliden Grip. Auch wenn die Strecke an einigen Stellen zu wellig ist.»
«Aber mit diesen Kurven in dieser Abfolge ist es ganz schwierig, einen Gegner zu überholen. Was beispielsweise fundamental falsch gemacht worden ist – Bremszonen, in welchen wir schon am Einlenken sind. Da haben die Fahrer alle Hände voll zu tun mit sich selber, das begünstigt blockierende Räder, aber nicht guten Sport.»
«Was also das Pistendesign angeht, so hätte man das vielleicht besser machen können. Ich finde auch, ein wenig mehr Beitrag von uns Fahrern hätte da schon mal ein schönes Stück helfen können. Ich weiss, da würden nun viele Organisatoren den Mahnfinger heben und sagen – ja, aber wir haben nur beschränkten Raum. Doch ich sage: Das zu behaupten, ist einfach Bockmist. Es gibt in so gut wie jedem Pisten-Layout eine Möglichkeit, bessere Überholmöglichkeiten zu schaffen.»
«Dass wir uns hier nicht falsch verstehen: Die ganze Veranstaltung von Madrid ist sehr cool. Hier ist ein guter Job gemacht worden. Die Rennställe haben auch früh gute Informationen erhalten, um die Simulatoren mit Daten füttern zu können. Aber wenn wir auf dem Madring interessanteren Sport zeigen wollen, dann müssen wir hier Einiges ändern. Da gibt es eine ganze Reihe von Kurven, wo man das besser machen kann.»
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