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Nach Platz 2 im ersten MX2-Lauf von Shanghai fiel zog der der deutsche Titelverteidiger Simon Längenfelder (KTM) im zweiten Lauf den Holeshot, fiel dann aber wegen Magenkrämpfen auf Platz 8 zurück.
Ein immer wiederkehrendes Thema bei den Überseerennen sind die Nahrungsmittel. Max Nagl nahm bei Überseerennen nach Thailand oder andere asiatische Länder sein eigenes Essen mit, weil er empfindlich auf das veränderte Nahrungsangebot reagierte. Auch Sacha Coenen haderte schon in der Türkei mit Magenproblemen. In China hat es Simon Längenfelder erwischt. Der Titelverteidiger zog in beiden Läufen den Holeshot. Im ersten Lauf wurde er in der 15. Runde vom späteren Grand-Prix-Sieger Camden Mc Lellan (Triumph) überholt und kam auf Platz 2 ins Ziel. Im zweiten Lauf rangierte er 6 Runden lang auf Platz 2 bevor die Magenprobleme durchschlugen und er bis auf den 9. Platz durchgereicht wurde. Da die Honda von Maxime Grau die Lautstärkeprüfung nach dem Rennen nicht bestand, wurde der Franzose um zwei Plätze strafversetzt. Dadurch wurde Längenfelder auf Platz 8 gewertet.
«Besonders der zweite Lauf war das Problem», erklärte Längenfelder nach dem Rennen. «Der Rest des Wochenendes war ganz OK und die Starts waren immer auf dem Punkt. Ich hätte fast das ganze erste Rennen angeführt, aber Camden ging sehr energisch zur Sache. Mit Platz 2 im ersten Lauf war ich recht zufrieden, da ich meine Linien wechseln konnte und ich ein gutes Gefühl auf der Strecke und auf dem Motorrad hatte. Im zweiten Rennen hatte ich dann Magenprobleme und massive Schmerzen und es wurde von Runde zu Runde schwieriger. Heute hätte es ein schönes Podium werden können. Jetzt geht es nach Australien, wo ich einige gute Erinnerungen habe. Ich hoffe, wir bekommen dieses Magenproblem in den Griff.»
Da Sacha Coenen (KTM) im zweiten Lauf ausfiel und nur auf Platz 17 gewertet wurde, hat Längenfelder vor dem Finale einen Rückstand von nur noch 7 Punkten zum Belgier auf Platz 3. Für ihn ist also ein Podium noch in Reichweite.
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