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Krise McLaren-Honda: Antennen Richtung Mercedes

​McLaren-Direktor Zak Brown hat klipp und klar festgehalten: «McLaren wird seinen Vertrag mit Honda erfüllen.» Aber ein wenig Herumfragen nach einer Alternative kann gewiss nicht schaden.

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Die gravierenden Motorprobleme von Honda haben im Rahmen der Barcelona-Tests schnell zum Gemunkel geführt, McLaren habe von den mangelnden Fortschritten von Partner Honda langsam die Nase voll. Öl ins Gerüchtefeuer waren Aussagen von McLaren-Teamchef Eric Boullier, der meint: "Mit einem Mercedes-Motor würden wir Rennen gewinnen."

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Und genau mit so einem Mercedes-Motor liebäugelt McLaren offenbar. Jedenfalls wird dem Unternehmer Mansour Ojjeh (Teilhaber der McLaren-Gruppe) unterstellt, seine Kontakte ins Hause Daimler genutzt zu haben, um mal in Sachen Motoren für 2018 ein wenig die Antennen auszufahren.

Mercedes und McLaren nehmen zu diesem Gerücht keine Stellung.

An Kapazität würde es bei der Motorenabteilung der Deutschen in Brixworth (England) nicht fehlen: 2017 sollte Manor mit Mercedes-Triebwerken fahren, dieses Team schlitterte jedoch in die Insolvenz.

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Eric Boullier in Spanien auf die Frage, ob eine Krise zu einer Scheidung führen könnte: "An so etwas denken wir nicht. Wir haben ein langfristiges Abkommen mit Honda. Auch wenn es Schwierigkeiten gibt, ist Trennung absolut kein Thema."

Das beteuert auch McLaren-Direktor Zak Brown: "Wir sind mit Honda eine langjährige Verbindung eingegangen. McLaren hat mit Honda zahlreiche Weltmeistertitel gewonnen. Wir wissen, dass bei den Japanern die richtigen Leute arbeiten, um wieder Erfolg zu haben. Auch wir haben die richtigen Fachkräfte. Also stehen wir das durch. Gemeinsam."

Es bleiben jedoch Zweifel, ob der Vertrag in voller Länge erfüllt werde. Zak Brown dementiert: "Wir werden unser Abkommen ehren, so wie das McLaren immer macht." Aus japanischen Kreisen ist zu hören: McLaren habe sich für zehn Jahre an Honda gebunden, der Vertrag würde also bis Ende 2024 laufen. Es ist branchenüblich, in ein Abkommen Leistungsklauseln einzubetten.

Aber Honda stellt bei McLaren in Woking nicht nur Motoren für die Tür. Die Verbindung ist mit dem Werkseinsatz von Mercedes oder Renault zu vergleichen, die Rennabteilungen von Woking und Sakura sind eng verzahnt. Honda hilft nicht nur mit Technik, sondern auch finanziell. Ein beträchtlicher Teil des McLaren-Budgets stammt von Honda.

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Nicht zu missachten – der Ehrgeiz des spanischen Star-Piloten. Denn ein Fernando-Alonso-Insider sagt uns in Barcelona: "Einige Menschen schätzen Fernando offenbar falsch ein. Er ist vom Ehrgeiz zerfressen, McLaren-Honda zum Erfolg zu führen. Wie vor Jahren sein Idol Ayrton Senna. Er kniet sich voll in dieses Projekt hinein. Klar ärgern ihn die mangelnden Fortschritte, aber das stachelt seinen Willen nur noch weiter an, das zum Ende zu bringen. Er wird nicht alles stehen und liegen lassen, basta."

McLaren und Mercedes haben von 1995 bis 2014 zusammengearbeitet – 1998 und 1999 (mit Mika Häkkinen) sowie 2008 (mit Lewis Hamilton) wurde der Fahrer-WM-Titel gewonnen, 1998 gewann McLaren mit Mercedes den Konstrukteurs-Pokal.

McLaren ist seit dem WM-Finale 2012 in Brasilien ohne GP-Sieg. Der letzte Podestplatz geht auf Australien 2014 zurück.

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