Lewis Hamilton verspottet: So reagiert Toto Wolff
Der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone (90) hat vor kurzen über Lewis Hamilton gespottet: «Er ist nicht mehr ganz der Kämpfer, der er mal war.» Was Mercedes-Teamchef Toto Wolff dazu sagt.
Bernie Ecclestone bleibt ein Brandstifter. Der langjährige Promoter der Formel 1 äussert seit Jahren gerne kontroverse Ansichten, und immer weiss der 90-Jährige ganz genau, was er damit auslöst. Das jüngste Wespennest, in dem "Mr. E" herumgestochert hat, ist die Fangemeinde von Lewis Hamilton. Die regt sich derzeit fürchterlich auf.
Denn Ecclestone hat Lewis Hamilton so verspottet: "Es gibt viele Gelegenheiten in diesem Jahr, bei denen er es hätte besser machen können. Er hatte früher keine Konkurrenz, die Ausrüstung war immer super, und er musste sich nicht wirklich anstrengen. Aber vielleicht denkt er jetzt, dass er es besser ein bisschen ruhiger angehen lassen sollte."
"Zu Beginn des Jahres dachte ich, er würde versuchen, diese WM zu gewinnen und sich dann zurückziehen. Aber es sieht nicht danach aus, auch wenn ich mich nicht zu sehr auf Verträge verlassen würde. Wahrscheinlich hat er gemerkt, dass man in der Mode- und Musik-Industrie nicht so leicht Geld verdienen kann wie in der Formel 1."
Ecclestone kommt zum folgenden Schluss: "Ich habe mit vielen Leuten darüber gesprochen, und vielleicht ist Lewis nicht mehr ganz der Kämpfer, der er mal war."
Lewis Hamilton reagierte in Silverstone kühl: "Nein, ich bin wirklich nicht mehr der gleiche Fahrer wie früher – ich bin besser! Und ich schätze, niemand kennt mich besser als ich mich selber."
Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt bei den Aussagen von Bernie Ecclestone ganz gelassen: "Ach, Bernie ist doch immer gut für Worgeplänkel und Schlagzeilen. Er mag es einfach, Kontroversen und Durcheinander zu erzeugen. Das ist für den Sport gut und für ihn auch. Es ist wichtig, dass Bernie, der all dies geschaffen hat, noch immer klare Ansichten hat."
Grossbritannien-GP, Silverstone
01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125
04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573
05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454
07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329
12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes,
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision
WM-Stand nach 10 von 23 Rennen
Fahrer
1. Verstappen 185 Punkte
2. Hamilton 177
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Leclerc 80
7. Sainz 68
8. Ricciardo 50
9. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 26
12. Stroll 18
13. Ocon 14
14. Tsunoda 10
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0
Teams
1. Red Bull Racing 289
2. Mercedes 285
3. McLaren 163
4. Ferrari 148
5. AlphaTauri 49
6. Aston Martin 48
7. Alpine 40
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0
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