Max Verstappen (2.): «Kimi soll beim Start gerne eine Sekunde lang warten»
Weltmeister Max Verstappen verpasst die Monaco-Pole gegen Kimi Antonelli um 0,043 sec. Der Niederländer wird den Traditions-GP aus der ersten Reihe in Angriff nehmen und ist damit hoch zufrieden.
Die drei vergangenen Monaco-GP wurden alle von Pole-Position gewonnen – mit Max Verstappen 2023, Charles Leclerc 2024 und Lando Norris 2025. Insgesamt 52 Mal kam der Sieger aus Reihe 1, der Fahrer von P2 hat also durchaus intakte Chancen, sich den Triumph beim Prestige-GP zu krallen. Zumal die Rennwagen in diesem Jahr unterschiedlich gut losfahren.
Max Verstappen zog in der hochspannenden Quali von Monaco gegen WM-Leader Kimi Antonelli um 0,043 sec den Kürzeren, schrammte also haarscharf an seiner 49. Pole vorbei (und seiner zweiten in Monaco nach 2023).
Das Gesicht des 28-jährigen Niederländers sagt alles: Das war an Dramatik kaum zu toppen, und mit ein wenig Glück wäre der beste Startplatz drin gewesen.
Der zweifache Monaco-GP-Sieger sagt: «Wenn mir gestern gesagt worden wäre, dass ich heute in der ersten Startreihe stehen würde, dann hätte ich das mit Handschlag akzeptiert.»
«Ich hatte noch im dritten freien Training erhebliche Schwierigkeiten mit dem Auto, also bin ich mit der zweitschnellsten Zeit wirklich zufrieden – auch wenn es ganz knapp nicht für die Pole gereicht hat.»
«Wir dürfen mit den Fortschritten an diesem Wochenende wirklich zufrieden sein, die erste Reihe ist eine solide Ausgangslage.»
«Die Starts sind in diesem Jahr recht unterschiedlich, was die verschiedenen Rennwagen angeht, und ich habe die beiden Ferrari im Nacken, die normalerweise sehr gut losbrausen. Also mal gucken, wie das laufen wird.»
«Diese Autos der Generation 2026 sind sehr kompliziert, aber sie sind auch leichter als die früheren Rennwagen, und wenn du die ganzen Themen wie Energie-Management mal im Griff hast und eine freie Runde bekommst, dann macht das durchaus Spass. Du kannst es richtig fliegen lassen, und wenn am Ende ein solches Ergebnis rauskommt, dann fühlt sich das wie eine schöne Belohnung an.»
«Wenn du noch im dritten Training neun Zehntel hinten liegst, und dann kannst du um die Pole mitgeigen, dann ist das ein schönes Gefühl. Ganz ehrlich, ich hoffte auf Verbesserungen, aber ich dachte, wenn alles gut läuft, dann liegt ein Platz unter den besten Fünf drin. An die Pole habe ich nicht geglaubt.»
«Klar bin ich auch ein wenig traurig, dass es Ende nicht gereicht hat, aber für mich steht im Mittelpunkt, welche Fortschritte wir erzielt haben, das macht richtig Mumm.»
«Ich habe mich von der ersten Quali-Runde an im Wagen wohlgefühlt, doch das Grundproblem ist geblieben. Ich verliere Zeit im mittleren Pistenteil, also dort wo es die markantesten Randsteine hat und auch einige Bodenwellen, und jeder weiss – da sind wir halt nicht so gut. Aber nochmals: Wir haben um die Pole mitgemischt, das war schön.»
Hat Max für Pole-Mann Kimi Antonelli einen Rat? Verstappen grinst: «Ja, nach dem Erlöschen der Startampel bitte eine Sekunde warten und erst dann losfahren!»
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