Das sagt Max Verstappen über Ferrari, Red Bull Racing und seine Zukunft
Max Verstappen hat seinen Vertrag mit dem Red Bull Racing Team um mehrere Jahre verlängert. Unlängst sprach er über diese Entscheidung, einen möglichen Wechsel zu Ferrari und seine Zukunftspläne.
Um Max Verstappens Zukunft rankten sich in den letzten Monaten und Jahren immer wieder Gerüchte, immer wieder wurde ihm ein Wechsel zu Mercedes nachgesagt, zwischenzeitlich spekulierten die Gerüchteköche auch, dass er sich in Richtung McLaren verabschieden würde. Ein Ende fanden die Spekulationen, als der Niederländer pünktlich zum Heimspiel in Zandvoort seine Vertragsverlängerung mit Red Bull Racing bekannt gab.
Diese hatte nichts mit den Update-Plänen zu tun, die das Team hegte und die zuletzt für eine Leistungssteigerung sorgten, wie Verstappen am Rande des Strassenkurses von Singapur betont hat: «Nein, nicht wirklich», winkte der 72-fache GP-Sieger auf die Frage ab, ob er gewusst habe, dass die jüngsten Neuerungen so gut sein würden und dies seine Entscheidung beeinflusst habe.
«Es ging mehr darum, über die Zukunft zu sprechen und darüber, wie man sich die Verbesserung des Teams vorstellt. Und das hat mir gefallen. Sie mussten mich nicht überzeugen, es geht mehr um ein grundsätzliches Gespräch, das man mit dem Team führt. Und es hat bisher wirklich Spass gemacht, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Und natürlich ist der Fortschritt, den wir zuletzt verbuchen konnten, ein netter Bonus. Denn natürlich macht es mehr Spass, an der Spitze mitzukämpfen», verriet der Red Bull Racing-Star.
Red Bull Racing ist die zweite Familie von Max Verstappen
In einem unlängst geführten «Press Association»-Interview sprach er auch über die Möglichkeit, eines Tages in Ferrari-Farben in der Startaufstellung zu stehen. Und Verstappen stellte klar: «Ich will nur gewinnen und bin nicht der nostalgische Typ. Klar habe ich viel Respekt für die Marke Ferrari. Aber wenn das bedeutet, dass du um den fünften oder sechsten Platz kämpft, dann stellt sich die Frage, welchen Sinn würde das machen? Mir geht es um die Performance, und ich habe mit meinem Team bereits viel gewonnen. Für mich ist Red Bull Racing die zweite Familie, die ich habe, und die Herausforderung, zusammen wieder an die Spitze zu kommen, treibt mich an.»
Über die Frage, wie lange er der Formel 1 treu bleiben werde, sprach der 29-Jährige auch. Und betonte einmal mehr: So lange wie der 45-jährige Altmeister Fernando Alonso, der auch mit 46 Jahren noch im GP-Zirkus sein wird, will er nicht fahren. «Das würde bedeuten, dass ich mehr als die Hälfte meines Lebens der Formel 1 widme, und das ist wahrscheinlich etwas zu lange. Ich habe meinen Vertrag um ein paar Jahre verlängert, und wenn das Abkommen sich dem Ende neigt, werde ich mir die Frage stellen, ob ich mich weiterhin 100 Prozent dem Sport verschreiben kann. Wenn nicht, oder wenn es andere Dinge gibt, die Spass machen und mehr Zeit erfordern, dann werde ich vielleicht nicht weitermachen. Ich will auch mehr Zeit zuhause verbringen und sehen, wie die Kinder aufwachsen», sagte Verstappen dazu.
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