McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri: Gute Noten von Andrea Stella
Die 1. Saisonhälfte verlief für das McLaren-Team nicht nach Wunsch, endete aber erfreulich. Für Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri gibt es denn auch ein dickes Lob von Teamchef Andrea Stella.
Erst beim letzten Rennen vor der Sommerpause durfte das Weltmeister-Team von McLaren den ersten GP-Sieg in diesem Jahr bejubeln. Champion Lando Norris kreuzte die Ziellinie als Erster, während sein Teamkollege Oscar Piastri einen bitteren Ausfall hinnehmen musste. Ein Getriebeschaden sorgte dafür, dass der Australier zum dritten Mal in diesem Jahr einen GP nicht beenden konnte.
Dennoch bekommt auch der 25-Jährige aus Melbourne ein gutes Zwischenzeugnis von Andrea Stella ausgestellt. Der Teamchef erklärt im Team-Gespräch: «Ich bin sehr zufrieden mit der Performance unserer Fahrer. Für Oscar und Lando, sowie für die restlichen 20 Formel-1-Piloten im Feld, waren die neuen Regeln eine echte Herausforderung. Die neue Fahrzeuggeneration erfordert nicht nur eine Anpassung des eigenen Fahrstils, sondern auch ein besseres Verständnis über die Art und Weise, wie die neuen Antriebseinheiten optimal eingesetzt werden können.»
Komplizierter Lernprozess
«Der Lernprozess war zwischenzeitlich sehr kompliziert, und weil wir verschiedene Probleme mit der Standfestigkeit bekundet haben, wurde er speziell in den ersten Rennen gebremst. Beide Fahrer haben richtig darauf reagiert und sich mit Hingabe der Aufgabe gewidmet, die nötigen Erkenntnisse zu sammeln. Tag und Nacht haben sie mit dem Team zusammengearbeitet. Natürlich gibt es gerade mit Blick auf die Antriebseinheit noch einige Dinge, die man verbessern kann. Und deshalb arbeiten wir auch eng mit unserem Motorenpartner Mercedes zusammen», beschreibt der Ingenieur aus Italien.
«Ein weiterer Aspekt, der mir sehr viel Freude bereitet, ist die Zusammenarbeit unserer Fahrer. Sie läuft sehr gut, und das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass beide im vergangenen Jahr noch um den WM-Titel gekämpft haben. Die Harmonie ist nicht nur intakt, das Verhältnis der Fahrer zueinander und zum Team hat sich noch weiter verbessert», fügt der 55-Jährige an. «Von Lando war das gewissermassen zu erwarten, denn er hat sich zum Weltmeister gekrönt. Aber auch Oscar hat sich noch mehr reingekniet und sich noch stärker auf das Team verlassen, um seine eigene Entwicklung als Fahrer voranzutreiben – und das sowohl auf als auch neben der Strecke.»
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