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Pecco Bagnaia zu Langzeit-Deal bis 2030: «Aprilia bot Unterstützung an»

Nur Stunden nach der offiziellen Bestätigung seines Andockmanövers bei Aprilia sprach MotoGP-Doppelweltmeister Pecco Bagnaia über seine Zukunft – und verlor kein schlechtes Wort über Ducati.

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Was seit Monaten feststand, ist seit dem Donnerstag vor dem Assen-GP offiziell: Francesco «Pecco» Bagnaia verlässt nach intensiven und erfolgreichen acht Jahren Ducati. Bagnaia unterschrieb einen Vertrag bei Aprilia Racing – und das bis einschließlich 2030. Entsprechend war der «Big Deal» ein bestimmendes Thema bei der offiziellen Auftaktpressekonferenz zur 101. Dutch TT.

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Der bis dato erfolgreichste Ducati-MotoGP-Pilot: «Es bedeutet mir sehr viel und ich habe sehr viel dafür um diese langfristige, neue Zusammenarbeit zu erreichen – und zugleich hat aber auch Aprilia sehr viel Unterstützung angeboten. Es hat von dem her sehr gut zusammen gepasst.»

Bagnaia gestand, dass der Vertrag kein Zufall ist: «Sicher war der Ausgang bereits im Jahr 2025, einem schwierigen Jahr. Ich habe mir dort bereits Gedanken gemacht – und ja – auch über einen Wechsel nachgedacht. Und es ist auch kein Geheimnis, dass Aprilia aufgezeigt hat und mir Unterstützung für meine Situation angeboten hat.»

Bagnaia, zu der außergewöhnlichen Vertragsdauer: «Ich bin jemand, der gute Beziehungen schätzt. Vier Jahre, das klingt sehr lange, aber ich sehe auch die Umstände. Denn wir sind an einem besonderen Punkt der MotoGP. Es wird seine Zeit brauchen, in allen Aspekten, um das Beste aus dieser neuen Beziehung zu machen.« Damit sprach der Champion der Jahre 2022 und 2023 auch seine emotionale Botschaft für Ducati. Bagnaia unterstrich: «Es war mir wirklich sehr wichtig, das zum Ausdruck zu bringen. Wir leben seit acht Jahren zusammen, es war und ist eine prägende Beziehung – noch haben wir eine lange Saison vor uns.»

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Klar wurde in Assen auch, der WM-Siebte hat seinen Humor trotz harter Jahre nicht verloren. Bagnaia mit einem Lachen auf die Frage, welchen Ratschlag er seinem Nachfolger bei Ducati Lenovo, Pedro Acosta, geben würde: «Er kann Marc einfach selber fragen. Marc ist kein Monster, hoffe ich.»

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Sportlich zeigte Bagnaia zuletzt groß auf. In Brünn landete «Go Free» in beiden Rennen auf dem Podium, doch in der WM-Tabelle ist nach einer bislang sehr durchwachsenen Saison noch Luft nach oben. Bagnaia rangiert auf Position 7, nur fünf Punkte hinter Pedro Acosta, aber bereits 53 Zähler hinter Marco Bezzecchi und damit seinem zukünftigen Teamkollegen.

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