Riesenchance für Audi-Star Nico Hülkenberg: Start aus der 2. Startreihe!
Zum ersten Mal seit dem zweiten Silverstone-Rennen von 2020 darf Nico Hülkenberg aus der zweiten Reihe in einen Grand Prix starten. Der deutsche Audi-Pilot warnt dennoch vor zu hohen Erwartungen.
Ein Blick in die Formel-1-Geschichtsbücher zeigt: Wenn das Wetter verrückt spielt, können die routinierteren Piloten im Feld profitieren – auch wenn sie nicht in den schnellsten Autos sitzen. Das zeigte sich auch im diesjährigen Qualifying von Interlagos, das bei schwierigen Bedingungen über die Bühne ging. Auf regennasser Piste wurde das Kräfteverhältnis der Königsklasse durcheinandergewirbelt.
Hinzu kommt, dass mehrere Top-Piloten durch Motor-Strafen in der Startaufstellung zurückgeworfen werden. Davon profitierte auch Nico Hülkenberg, der das Rennen in São Paulo von Startplatz 4 in Angriff nehmen darf. Der Deutsche hatte im Qualifying eine schnelle Runde nach der anderen gedreht und war am Ende der Sechstschnellste geblieben. Durch die Strafversetzungen von George Russell, und Charles Leclerc rückt er in die zweite Startreihe vor.
Zur Zeitenjagd auf regennasser Bahn sagte der 39-jährige Audi-Werkspilot: «Das war gut, es war aber nicht einfach. Man konnte sehen, wie viele Fahrer sich schwer getan haben, speziell in der letzten Kurve. Die Bedingungen waren wirklich knifflig, aber ich fand einen guten Rhythmus und hatte von Anfang an viel Vertrauen ins Auto, was in solchen Situationen besonders wichtig ist.»
Nico Hülkenberg weiss: Das Rennen wird eine echte Herausforderung
Dennoch will der Formel-1-Star nicht mit zu hohen Erwartungen ins Rennen steigen. «Natürlich ist es sehr positiv, aus der zweiten Reihe losfahren zu dürfen und ich bin zufrieden und happy damit», räumt er ein. Dennoch warnt er aber auch: «Aber wir alle wissen, dass die Punkte im Rennen verteilt werden. Und vor mir liegt eine schwierige Aufgabe. Es sind 71 Rennrunden, und einige der Top-Autos starten wegen der Strafen von weit hinten.»
Hülkenberg weiss: Es wird also darum gehen, cool zu bleiben und so gut wie möglich durchzukommen.» Und er verspricht: «Alles ist möglich, und wir werden natürlich versuchen, die gute Position zu nutzen, um das Maximum herauszuholen.»
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