Ralf Schumacher: Folgenschwerer Jetski-Sturz bei TV-Show von Stefan Raab
Die Teilnahme an der TV-Show «Jetski Star WM» endete für Ralf Schumacher schmerzlich. Der ehemalige GP-Pilot verletzte sich beim Versuch, den Jetski nach einem Sturz umzudrehen, an der Schulter.
Es hätte ein vergnüglicher Abend beim Spass-Wettbewerb werden sollen, doch für Ralf Schumacher hat die Teilnahme an der «Jetski Star WM» von Stefan Raab Folgen. Zusammen mit dem deutschen TV-Star nahm er an der Team Challenge der bei RTL gezeigten TV-Show teil, und das Duo landete im Wasser. Beim Versuch, den gekippten Jetski im Wasser wieder umzudrehen, passiert es: Der ehemalige GP-Pilot renkt sich die rechte Schulter aus.
Kurz darauf meldete sich Schumacher zu Wort und erklärte: «Der Arzt hat alles wieder eingerenkt.» Und er gestand: «Das tut echt weh.» Doch beim anschliessenden Kontrollbesuch im Krankenhaus stellte sich heraus, dass die Verletzung gravierender ausfiel, als zunächst vermutet wurde, wie der 51-Jährige am darauffolgenden Morgen verraten hat.
«Es war zwar nur eine Schulterluxation oder ausgerenkte Schulter, aber leider ist ein Stück Knochen mit abgebrochen», berichtete Schumacher. Deshalb stehe nun eine «kleine OP» an. Beim nächsten Formel-1-Rennen wird der «Sky»-Experte aber dennoch dabei sein. «Die OP geht dann auch schnell vorbei und dann sollte ich in Monza auch wieder wieder vor Ort sein. Muss dann mein Mikro nur mit links halten», erklärte er tapfer.
Ralf Schumacher: «Das muss man erst einmal schaffen»
Schumacher verpasste es auch nicht, sich bei den Ersthelfern vor Ort zu bedanken. «Vielen Dank an das team vor Ort, die mir die Schulter wieder eingerenkt und mich aus dem Wasser gezogen haben. Das ging superschnell.» Auch bei den Ärzten, die ihn im BG Klinikum Duisburg untersucht haben, bedankte er sich für den Einsatz. Dort wurde er noch in der Nacht auf Sonntag geröntgt und am Sonntagmorgen wurde auch ein MRT durchgeführt.
Die Schuld für die Verletzung sucht der sechsfache GP-Sieger nicht bei den Veranstaltern, im Gegenteil. Er erklärte: «Vielen Dank nochmals an Stefan Raab und all die Teilnehmer, es war eine mega Veranstaltung und es hat echt viel Spass gemacht. Wie man sich beim Rausziehen und Jetski-Umdrehen die Schulter auskugeln kann – das muss man erst einmal schaffen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für den Mist. Ich kann nur soviel sagen, der Veranstalter kann gar nichts dafür und wenn es eine weitere Ausgabe gibt, bin ich natürlich wieder dabei.» Er entschuldigte sich bei Raab auch für den verpassten Sieg beim Team-Wettbewerb und erklärte: «Beim nächsten Mal sind wir dann besser.»
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