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Bagger-Lauf 2 in Aragon: Iannone erneut vorn – Weltcup spitzt sich zu!
Polesetter Marco Bezzecchi drehte auch bei der kurzen Aufwärmsession die schnellste Runde in Aragon. MotoGP-Champion Marc Marquez folgte auf Rang 3 – zwischen den KTM-Athleten Acosta und Espargaro.
Ende August in Spanien – auf das Wetter ist Verlass: Von der ersten Runde zum Aragon-GP werden die Athleten mit großer Wärme, aber auch mit verlässlichen Verhältnissen auf der fünf Kilometer langen Piste bedient. Über 50 Grad Asphalttemperatur hatten beim Sprint am Samstag zu einer nicht einheitlichen Reifenstrategie geführt – und auch zu keinen eindeutigen Ergebnissen, welche Michelin-Mischung sich für den anstehenden GP über 23 Runden am besten eignet.
Im Warm-up über sehr kompakte 10 Minuten versuchten sich insbesondere die Aprilia-Werksfahrer, ein klareres Bild über die Funktion der Medium-Mischung zu machen – im Sprint hatten Bezzecchi und Martin auf Soft gesetzt und das auf den Rängen 3 und 5 abgeschlossen.
Für drei Piloten war die Aufwärmübung mehr ein Funktionstest. Honda-Pilot Luca Marini und Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) waren am Samstag früh gestürzt. Dazu musste Fabio «El Diablo» Quartararo seine Yamaha M1 nach einem Motorschaden abstellen.
Um 9.40 Uhr gingen alle 22 Piloten, darunter die Vertretungen der verletzten Athleten Ai Ogura und Maverick Viñales, Lorenzo Savadori (Trackhouse) und Pol Espargaro (Tech3), auf den bereits von den gewichtigen Baggern aufgeheizten Kurs. Die Harley-Racer sind allerdings mit deutlich anderen Rennreifen von Dunlop aktiv.
Stürmisch unterwegs war KTM-Werksfahrer Pedro Acosta. Für die erste fliegende Runde benötigte der Spanier 1:47,616 min und war damit knapp drei Zehntel schneller als Sprint-Sieger Marc Marquez auf P3 – noch davor Fabio Quartararo. Acosta hat bereits zwei Stürze auf dem Aragon-Konto, bleibt aber weiter voll entschlossen.
Im Finale des Warm-ups ging es für den zukünftigen Teamkollegen von Marc Marquez um Platz 2. Marco Bezzecchi setzte ein Ausrufezeichen und kam bei seiner Bestzeit unter die Marke von 1:47 min. Marc Marquez auf Platz 3 war über 0,7 sec langsamer. Erstaunlich: KTM-Tester Pol Espargaro verlor als Vierter nur ein Hundertstel auf den Weltmeister.
Quartararo, Marini, Fernandez, Aldeguer, Zarco und Rins komplettierten die Top 10. Probleme gab es bei VR46-Ass Di Giannantonio, der auf P21 fast zwei Sekunden verlor. Wie hinterher auch Pecco Bagnaia auf Rang 17.
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