Jetzt offiziell: Die Wege von Yamaha und Xavier Vierge (29) trennen sich
Ein Puzzlestück im Transferkarussell für die Superbike-WM 2027 ist gesetzt. Yamaha verkündete die Trennung von Werkspilot Xavier Vierge nach Saisonende.
Für regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com ist es keine Überraschung, dass
Dass sich die Wege trennen, liegt weder an der Performance noch an der Persönlichkeit von Vierge, wie Pata-Maxus-Teamchef Paul Denning betont. «Für mich persönlich – und ich spreche für jedes einzelne Teammitglied – ist es sehr bedauerlich, dass wir die Zusammenarbeit mit Xavi nicht in der Saison 2027 fortsetzen können», sagte der Engländer. «Aufgrund seiner schnellen Anpassung an die R1 sowie seines enormen Speeds, seines Mutes und seines technischen Verständnisses verlieren wir nicht nur einen hervorragenden Rennfahrer, sondern auch einen ganz besonderen Menschen.»
Der 29-Jährige wechselte nach vier Jahren mit Honda zu Yamaha und fügte sich nahtlos in das Team ein. «Es kommt selten vor, dass jemand bei allen, mit denen er zu tun hat, so beliebt und hoch angesehen ist. Doch Xavi zeichnet sich durch ein außergewöhnliches Maß an Professionalität, Ehrlichkeit und Respekt gegenüber seiner Arbeit und seinem Umfeld aus», lobte Denning. «Wir wünschen ihm von Herzen nur das Beste, das er zweifellos verdient, und versichern ihm, dass die Tür unseres Teams für künftige Gelegenheiten immer offensteht. Vamos Xavi – und danke.»
Warum also die Trennung? Die Antwort ist im Paddock der MotoGP zu finden. Yamaha wollte Pramac-Pilot Jack Miller eine Perspektive in der Superbike-WM bieten, und Vierge war der einzige Pilot, dessen Vertrag ausläuft. Der Wechsel des Australiers ist offiziell noch nicht bestätigt.
Vierge wiederum fällt weich. Der Katalane steht vor der Unterschrift im Ducati-Team Barni Racing als Nachfolger von Alvaro Bautista. Er wird 2027 also kein Werksfahrer mehr sein, mit der Ducati V4R aber das konkurrenzfähigere Motorrad zur Verfügung haben.
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