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Ex-F1-Teamchef Franz Tost: Darauf kommt’s jetzt im WM-Kampf an

Der frühere Toro-Rosso- und AlphaTauri-Teamchef Franz Tost spricht über die Lage der Formel 1: Neues Reglement, WM-Kampf und Fahrermarkt. Worauf es für Kimi Antonelli im WM-Fight jetzt ankommt.

Formel 1

Im Artikel erwähnt





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Salzburgring statt Monza? Ex-Toro-Rosso-/AlphaTauri-Teamchef Franz Tost (70) schaute sich am Wochenende das ADAC GT Masters an, weil er ersucht wurde, einem Talent beizustehen: Dem 19-jährigen Oberösterreich Tim Hütter, der für das Team Engstler im Lamborghini fährt. Tost: «Ich werde ihm ein wenig unter die Arme greifen. Tim hat eine gute Grundbasis. Mal schauen, welches Programm es für ihn 2027 geben könnte. Aber ich bin nicht sein Manager…» Freude bereitete Tost auch das Wiedersehen mit Arno Zensen, dem Ex-Teamchef von Rosberg in der DTM – denn beide hatten in der Walter Lechner Racing School auf dem Salzburgring ihre Rennsport-Karrieren begonnen.

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Der Tiroler ist weiter als Berater für Red Bull tätig, besuchte vereinzelt Grands Prix wie in Spielberg oder auf dem Hungaroring und kommt öfters zu Meetings nach Salzburg. Ob die «neue» Formel 1 noch fasziniert?

Tost zum 2026er-Reglement

Dazu meint er: «Die Formel 1 wird mich immer faszinieren. Was durch das neue Reglement passieren wird, war vorauszusehen. Alle haben im Vorfeld ausreichend darüber diskutiert. Techniker betonten immer, dass das Batteriemanagement schwierig werden wird. Aber FIA und FOM haben sich dazu bekannt, um zusätzliche Hersteller in die F1 zu bringen, die ein neues Reglement wollten. Ich fand alle Rennen spannend. Ja, es gab am Anfang Überholmanöver, bei denen man wusste, die waren durch besseres Energiemanagement möglich. Aber sie hatten auch Unterhaltungswert. Ich denke, die Formel 1 hat darunter nicht gelitten. Dass Spitzenfahrer mit diesem Reglement nicht happy waren, war keine Überraschung, denn ihre Routinevorteile – Bremspunkte, Einlenken, Scheitel treffen etc. – gingen verloren, weil alle wegen des Energiemanagements 20 Meter vor dem Bremspunkt schon vom Gas gehen. Das ist ein anderes Fahren. Das wurde auch erkannt, es wird sich langsam einpendeln.»

Die Top-Fahrer haben sich längerfristig an ihre Teams gebunden. Ist der Transfermarkt deshalb ausgetrocknet? Tost erklärt: «Dass sich die Top-Fahrer für ihre Teams entschieden haben, ist ein gutes Zeichen. Ich gehe auch bei Hamilton von einer Verlängerung aus.»

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WM-Kampf: Antonelli, Russell oder doch Hamilton?

Und zur aktuellen Sensation Kimi Antonelli gibt Tost zu: «Dass er um die WM in dieser bisher dominanten Rolle mitfährt, hätte ich nicht erwartet. Er macht einen superguten Job, hat sich sehr gut entwickelt. Er kann, wenn er mit kühlem Kopf weitermacht, die WM gewinnen. Er darf sich nur nicht selbst zu viel Druck auferlegen. Das wäre falsch. Dass Lewis Hamilton WM-Chancen hat, ist für ihn selbst und Ferrari ein gutes Zeichen. Antonelli ist einfach schneller als Russell. Wenn George noch eine Chance haben will, muss er ordentlich Druck auf Kimi machen.»

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Über sein Ex-Team urteilt der frühere Boss: «Die Entwicklung der Racing Bulls ist sehr positiv. Peter Bayer und Alan Permane machen einen tollen Job. Wir haben uns kürzlich getroffen. Ihre Strategie für die Zukunft ist gut, denn sie wollen weiter die Infrastruktur verbessern.»

Was den Fahrerkader betrifft, sieht Tost kein «Luxusproblem», denn: «Es ist schön, so ein Problem zu haben! Ich hoffe, dass Isack Hadjar bald wieder zum Einsatz kommt und seine Form behält. Arvid Lindblad überzeugt bisher, Liam Lawson hat viel Erfahrung gewonnen. Nikola Tsolov macht in der Formel 2 gute Figur. Da ist Red Bull gut aufgestellt.» Hadjar (Red Bull Racing) ist derzeit am Handgelenk verletzt.

Die Basis von Neuling Cadillac hält Tost für nicht zielführend: «Ich hätte mir mehr erwartet. Die Lage ist kompliziert mit einem Team in den USA und Europa. Es wäre besser, sich voll auf den Europastandort zu konzentrieren. In England gibt es eine bestehende Infrastruktur, in den USA gibt es diese nicht auf dem nötigen Niveau. Audi kommt immer besser in Schwung, da könnte es noch einige gute Resultate geben.»

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

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George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

53

+3,857

1:24,390

18

03

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Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

53

+14,718

1:24,242

15

04

1

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

53

+19,056

1:24,864

12

05

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Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

53

+19,253

1:25,125

10

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44

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

53

+24,655

1:25,300

8

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10

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

53

+27,351

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6

08

41

Arvid Lindblad

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Arvid Lindblad

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53

+45,136

1:26,028

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43

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

53

+47,353

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2

10

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Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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