Toto Wolff zur Kritik an Pirelli: Es gibt keine Wahl
Die Weltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sind mit den für 2021 geplanten Reifen hart ins Gericht gegangen. Aber für Mercedes-Teamchef Toto Wolff steht fest: «Wir haben gar keine Wahl.»
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Formel-1-Alleinausrüster Pirelli hat jene Reifen nach Bahrain gebracht, die 2021 in der Königsklasse verwendet werden sollen. Die Grand-Prix-Piloten sind wenig angetan. Sebastian Vettel sagt: "Das ist kein Fortschritt, das ist ein Rückschritt. Die jüngsten Mischungen auszuprobieren, das war einen Versuch wert, aber diese Reifen will ich nie wiedersehen. Die sind schlechter als die Walzen, die wir heute verwenden."
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Und Lewis Hamilton schimpfte: "Sie hatten zwei Jahre Zeit, um einen besseren Reifen zu konstruieren, und nun haben wir einen Reifen, der drei Kilo schwerer ist, was auf einer Runde etwa eine Sekunde ausmacht. Wenn sie nach zwei Entwicklungsjahren einen Rückschritt machen, dann weiss ich auch nicht, was los ist." Aber wieso sind die Reifen überhaupt schwerer geworden? Das geht auf eine robustere Konstruktion zurück. Der Mailänder Hersteller mit Rennchef Mario Isola will verhindern, dass wir Reifenschäden erleben, weil die aktuellen GP-Renner mehr und mehr Abtrieb aufbauen. Die Verstärkung der Reifen bringt rund 2,8 Kilogramm mehr auf die Waage.
Während die Fahrer zetern, hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff volles Verständnis für Pirelli. "Wir müssen unbedingt verhindern, dass es zu Unfällen kommt, wie wir es in diesem Jahr erlebt haben", sagt der Wiener, den Reifenplatzer von Lance Stroll in Mugello vor dem geistigen Auge oder den Reifenschaden bei Max Verstappen in Imola. Wolff weiter: "Diese Autos bauen viel mehr Abtrieb auf als erwartet, Pirelli musste reagieren. Wir haben gar keine andere Wahl als einen robusteren, daher schwereren Reifen." Sebastian Vettel hat gesagt, er würde am liebsten mit den 2019er Reifen weitermachen. Für Toto Wolff ist das keine Option: "Sicherheit muss an erster Stelle stehen, und die 2019er Reifen sind nicht für diese gewaltige Belastung entworfen worden. Mir ist klar, dass kein Fahrer einen Reifen will, der schwerer ist und weniger Grip bietet. Aber das war lediglich ein erster Versuch, die Autos waren gar nicht richtig auf diese Walzen abgestimmt."
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1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:28,355 min 2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +0,263 sec 3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,366 4. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +0,663 5. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,100 6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,117 7. Lando Norris (GB), McLaren, +1,212 8. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,230 9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,305 10. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,317 11. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,329 12. Esteban Ocon (F), Renault, +1,336 13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,504 14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,615 15. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,828 16. George Russell (GB), Williams, +2,204 17. Romain Grosjean (F), Haas, +2,297 18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,404 19. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,468 20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,562
2. Training, Bahrain 1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:28,971 min 2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,347 sec 3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,365 4. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +0,432 5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,491 6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +0,580 7. Lando Norris (GB), McLaren, +0,870 8. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +0,900 9. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +0,929 10. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,043 11. Esteban Ocon (F), Renault, +1,114 12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,139 13. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,300 14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,436 15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,656 16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,878 17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1,957 18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,002 19. Romain Grosjean (F), Haas, +2,148 20. George Russell (GB), Williams, +2,665
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1. Training, Bahrain 1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:29,033 min 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,449 sec 3. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +0,967 4. Carlos Sainz (E), McLaren, +0,985 5. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,016 6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,261 7. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,269 8. Esteban Ocon (F), Renault, +1,351 9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,393 10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,475 11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,556 12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,595 13. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo, +1,699 14. Romain Grosjean (F), Haas, +1,799 15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,821 16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,863 17. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,987 18. Lando Norris (GB), McLaren, +2,359 19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +3,439 20. Roy Nissany (IL), Williams, +3,768 WM-Stand nach 14 von 17 Rennen Fahrer 1. Hamilton 307 Punkte 2. Bottas 197 3. Verstappen 170 4. Pérez 100 5. Leclerc 97 6. Ricciardo 96 7. Sainz 75 8. Norris 74 9. Albon 70 10. Gasly 63 11. Stroll 59 12. Ocon 40 13. Vettel 33 14. Kvyat 26 15. Nico Hülkenberg (D) 10 16. Räikkönen 4 17. Giovinazzi 4 18. Grosjean 2 19. Magnussen 1 20. Latifi 0 21. Russell 0 Marken 1. Mercedes 504 2. Red Bull Racing 240 3. Racing Point 154 4. McLaren 149 5. Renault 136 6. Ferrari 130 7. AlphaTauri 89 8. Alfa Romeo 8 9. Haas 3 10. Williams 0
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