Unser neues Rätsel Racing-Raritäten: Unbekannter mit Formel-1-Rekord
Das Rätsel Racing-Raritäten zeigt einen für die meisten Fans Unbekannten, der allerdings einen F1-Rekord hält. Wer ist das? Wo und wann wurde dieses Foto aufgenommen? Machen auch Sie mit!
Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und rätseln Sie um die Ehre mit – zu gewinnen gibt es nichts. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die im Rahmen des Rätsels übermittelten Daten werden ausschliesslich zur Durchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Für das neue Rätsel gilt: Dieser Fahrer hält einen Formel-1-Rekord, ist für die meisten GP-Fans jedoch ein Unbekannter.
Unser Hinweis für die letzte Aufgabe lautete: Dieser Pilot bezahlt hier Lehrgeld, hat sich anschliessend aber anständig aus der Affäre gezogen. Es zeigt den Australier Warwick Brown im Training zum Grossen Preis der USA in Watkins Glen 1976.
Warwick Brown (an Heilig Abend 1949 in Sydney geboren) erarbeitete sich im australischen Einsitzersport einen Namen. Er war ein Spätzünder – erst mit 19 fuhr er sein erstes Rennen, gleich in der Formel 3.
Mitte der 70er Jahre hatte er sich zu Siegfahrer gemausert – 1975 gewann er die Tasman-Serie in einem Lola.
Nach zwei Jahren in der US-amerikanischen Formel 5000 (zwei Mal Gesamtsiebter) kehrte er in seine Heimat zurück und gewann, erneut mit seiner bevorzugten Rennwagenfirma Lola, die Landesmeisterschaft 1977 und 1978, damals Rothmans International Series genannt, im Grunde aber nichts Anderes als die langjährige, beliebte Formel 5000.
1978 wurde er Gesamtzweiter in der CanAm-Serie, in einer Phase allerdings, wo diese einst glorreiche Meisterschaft im Sterben lag. Meister wurde jener Alan Jones, der zwei Jahre danach Formel-1-Champion war.
Brown hätte sich schon früher Siege und Titel gekrallt, aber ein schwerer Unfall in Surfers Paradise mit gravierenden Beinbrüchen warf ihn zurück – drei Monate Krankenhaus.
Bei seinem einzigen Formel-1-Einsatz, in Watkins Glen/USA 1976, zog er sich achtbar aus der Affäre. Mit schlechtem Material erreichte Brown Startplatz 23 (vor Brett Lunger, Arturo Merzario, Henri Pescarolo und Otto Stuppacher). Im Rennen kämpfte der Australier mit Getriebe- und Bremsprobleme, aber Aufgeben wollte Warwick nicht, am Ende kam er auf Platz 14, mit fünf Runden Rückstand.
1979 hängte Warwick Brown seinen Helm an den Nagel, begann eine neue Karriere als Pilot von Geschäfts-Jets, dazu kümmerte er sich um seine Anteile an verschiedenen Hotels.
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