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Vor 40 Jahren: Der tragische Tod des Tom Pryce

Der Tod eines Rennfahrers ist ohne Frage immer tragisch, immer sinnlos. Der Tod von Tom Pryce heute vor 40 Jahren geschah auf eine besonders tragische und bizarre Weise.

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Tom Pryce gilt bis heute als der größte Rennfahrer aus Wales. Nachdem er seine Karriere in der Formel Ford startete, stieg er 1974 in die Formel 1 auf, wo er für das Token-Team sein Debüt feierte. 1975 gewann er das Race of Champions in Brand Hatch, Pryce stellte so unter Beweis, dass er nicht nur zurecht als eines der größten Talente, sondern auch als möglicher kommender Weltmeister gehandelt wurde.

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Doch das 42. Rennen seiner Karriere in der Königsklasse war sein letztes, es war der 5. März 1977, der Große Preis von Südafrika, die 22. Runde.

Im Windschatten von Hans-Joachim Stuck hatte der Shadow des Walisers gute 270 km/h drauf, als das Drama seinen Lauf nahm. Die tragischen Verkettungen in Gang gebracht hatte ausgerechnet Pryce’ Teamkollege Renzo Zorzi.

Er stellte in Kyalami seinen Wagen wegen Motorschadens am Rande der Start/Ziel-Geraden ab. Streckenposten eilten samt Feuerlöscher zum rauchenden Wagen hinüber, Zorzi war längst ausgestiegen, doch die Helfer achteten nicht auf den herannahenden Verkehr.

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Der erste Helfer erreichte Zorzis Boliden noch schadlos, der zweite hatte keine Chance. Während Stuck ihm gerade noch so ausweichen konnte, schaffte Pryce das nicht mehr. Er erfasste den Helfer, der sofort tot war. Pryce wurde von dessen Feuerlöscher im Gesicht getroffen. Auch Pryce war sofort tot, sein Fuß blieb aber auf dem Gaspedal.

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Sein Shadow raste nun weiter die Gerade hinunter und wurde sogar noch von Jacques Laffite überholt. In der Crowthorne-Kurve kollidierten schließlich die beiden Boliden, Laffite blieb bei dem Crash zum Glück unverletzt. Fortgesetzt wurde das Rennen trotz der tragischen Ereignisse trotzdem, Niki Lauda holte sich den Sieg.

Pryce wurde nur 27 Jahre alt. Es entbehrt dann auch nicht einer gewissen Tragik, dass er vor allem mit diesem Horror-Crash in Verbindung gebracht wird. Am Ende hatte er eine Pole Position geholt, dazu zwei Podestplätze.

Seit 2009 gibt es in seiner Heimatstadt, dem walisischen Ort Ruthin, ein Memorial für den 1977 verstorbenen Rennfahrer. Pryce legte stets Wert auf seine walisische Herkunft. Die Worte über seine Karriere an seinem Denkmal sind dann auch auf zwei verschiedenen Bronzetafeln eingeschlagen sind. Einmal in Englisch, einmal in walisischer Sprache.

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