Euro Moto Sachsenring: Superbike-Nachsitzen in der Superpole 1
Twan Smits, Toni Finsterbusch und Markus Reiterberger waren am schnellsten und durften damit in die Superpole 2 einsteigen. Das Wetter spielte nach dem nassen Freitag endlich ordentlich mit.
Wer am Freitag im Euro Moto PrePractice der Superbike nicht schnell genug war und unter den ersten Sechs im Ziel ankam, musste am Samstag noch einen kleinen Umweg über die Superpole 1 nehmen, um anschließend noch in den Kampf um die besten Startplätze eingreifen zu könne. Die ersten Drei der Superpole 1 dürfen gleich anschließend in der Superpole 2 mitmachen.
Markus Reiterberger musste nach einem durchwachsenen Freitag auch noch eine Extra-Runde drehen. «Für die extra Viertelstunde bin ich eigentlich ganz dankbar», meinte der Bayer. «Denn so ganz wohl fühle ich mich auf dem Motorrad noch nicht. Da ich beim Valencia-Test krank war und den deswegen verpasst habe, hatte ich nur zwei richtige Testtage in Oschersleben. Daher haben wir am Motorrad noch ein wenig zu tun.»
Auch GERT56-Pilot Toni Finsterbusch musste ran und zeigte nach vier Minuten mit einer Zeit von 1.23,062 min eine Top-Zeit. Doch die Druckkulisse stieg mit jeder Minute und Twan Smits, der einzige Yamaha-Pilot im Feld, verdrängte ihn umgehend vom ersten Platz. Markus Reiterberger war als Letzter auf die Strecke gegangen und fuhr in seiner ersten gezeiteten Runde die drittschnellste Zeit. Drei Zehntel Sekunden schneller als Ducati-Pilot Lorenzo Zanetti.
Patrick Hobelsberger tat sich bei seiner Rückkehr in die Euro Moto schwer. Die ganze Woche quälte sich der Bayer mit einem fiebrigen Infekt rum, was den Kampf auf Euro Moto-Niveau nicht gerade erleichterte. Zur Halbzeit fanden sich alle elf Superbiker der Superpole 1 in ihrer jeweiligen Box ein. Zanetti und Smits eröffneten die letzten fünf Minuten der gerade mal 15 Minuten langen Trainings-Session. Leon Orgis und Marco Fetz machten sich ebenfalls auf den Weg.
Vier Minuten vor Schluss waren bis auf Hobelsberger und Christoph Beinlich alle wieder unterwegs. Auf Platz 1 stand nach wie vor Smits mit seiner 1.23,020 min und lag damit vor Finsterbusch und Reiterberger. Kevin Orgis drängelte sich auf den vierten Rang und lag damit nur noch 0,083 sec hinter Reiterberger. Doch an der Spitze tat sich nichts mehr. Smits, Finsterbusch und Reitberger hatten das Ticket für die Superpole 2 gelöst. Zehn Minuten blieben ihnen da noch für die letzten Vorbereitungen und einen neuen Satz Reifen.
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