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IDM Most: Nichts für schwache Nerven – Sieg für Alt

Ein Rennen mit ordentlich Zunder gab es am Sonntag bei der Superbike-Kollegen. Florian Alt gewinnt nach Millimeter-Arbeit. Überschaubare drei Hundertstel dahinter landete Mikhalchik auf Platz 2.

Euro Moto Superbike

Im Artikel erwähnt




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Am Sonntagnachmittag stand bei ordentlicher Sommersonne mit entsprechenden Temperaturen der zweite Lauf der IDM Superbike an. In der ersten Startreihe versammelten sich wie schon am Vormittag Ilya Mikhalchik, Florian Alt und Patrick Hobelsberger. Auch Hannes Soomer war wieder dabei, nachdem er im ersten Rennen seine BMW im Kampf um den Sieg im Kies versenkt hatte.

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Pirelli hatte den X-Reifen genehmigt, aber einen absoluten Mindest-Reifendruck verordnet, der keinesfalls unterschritten werden darf. Mikhalchik und Alt entschieden sich dann auch für die weiche Variante. Nach dem Start zirkelten alle brav durch die erste Schikane. Mikhalchik kam top weg, landete aber nach der Schikane auf Platz 4, hinter Alt, Toni Finsterbusch und Soomer. Leon Orgis war nicht mehr an den Start gegangen.

Alt verteidigte seine Führungsposition gegen Finsterbusch und Mikhalchik, der sich an Soomer vorbeigezwängt hatte. Maximilian Kofler hatte sich mit einem Blitzstart auf die fünfte Position katapultiert, musste aber kurz später Lorenzo Zanetti und Jan-Ole Jähnig vorbeilassen. Hobelsberger hatte keine gute Anfangsphase erwischt und rangierte auf Platz 10. Noch schlechter lief es bei Bálint Kovács, dem Dritten von Oschersleben, der musste nach der ersten Runde das Rennen vom letzten Platz aus angehen.

Auch die nächsten Runden blieben die ersten Fünf eng beieinander. Jähnig musste auf Platz 6 abreissen lassen und hatte seinen Teamkollegen Hobelsberger knapp drei Sekunden hinter sich. In Runde 6 lief es bei Zanetti nicht ganz so rund und die Quittung kam sofort, der Ducati-Pilot strandete auf Rang 6 und hatte den Kontakt zur Spitze verloren.

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Die vier Spitzenpiloten lagen alle bei ähnlichen 1.33er-Zeiten. In der neunten Runde schnappte sich Mikhalchik BMW-Kollege Finsterbusch und machte sich an die Verfolgung von Alt, der eine knappe halbe Sekunde vor ihm lag. Heiße Duelle gab es zwischen Zanetti und Jähnig, Hobelsberger kämpfte drei Sekunden dahinter mit stumpfen Waffen und mittleren 1.34er-Zeiten. Von hinten drohte vorerst keine Gefahr.

Bei noch sechs zu fahrenden Runden musste Finsterbusch ein wenig abreissen und den Kampf um den Sieg Alt und Mikhalchik überlassen. Aus war es für WM-Gast Federico Caricasulo, der stürzte. In der Box endete das Rennen für Björn Stuppi, Rob Hartog und Kevin Orgis. Mikhalchik machte ordentlich Druck auf Alt, der sich aber nicht nervös machen ließ.

In Runde 13 überraschte Mikhalchik dann mit dem Überholmanöver und kam an Alt vorbei. Doch Alt hielt dagegen und versuchte es in der Schikane, doch Mikhalchik ließ sich nicht von Platz 1 verdrängen. Wenig später dann das nächste Battle. In der letzten Runde gab Alt seiner Honda die Sporen und nahm sich als Führender die letzten Kilometer vor.

Die letzte Runde war dann nichts für schwache Nerven. Alt und Mikhalchik leisteten Millimeter-Arbeit. Mit dem besseren Ende für Alt, der 0,031 Sekunden vor Mikhalchik die Zielflagge zu sehen bekam. Hannes Soomer hatte noch Finsterbusch erwischt und chauffierte seine BMW auf den dritten Rang.

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IDM Superbike Ergebnis Rennen 2

1. Florian Alt (D), Honda

2. Ilya Mikhalchik (UKR), BMW + 0,031 sec

3. Hannes Soomer (EST), BMW + 1,474

4. Toni Finsterbusch (D), BMW + 1,776

5. Lorenzo Zanetti (I), Ducati + 2,320

6. Jan-Ole Jähnig (D), BMW + 1,977

7. Patrick Hobelsberger (D), BMW + 6,063

8. Leandro Mercado (ARG), Kawasaki + 1,813

9. Maximilian Kofler (A), Yamaha + 0,363

10. Thomas Gradinger (A), Yamaha + 1,744

11. Max Enderlein (D), Yamaha

12. Luca Grünwald (D), BMW

13. Philipp Steinmayr (A), BMW

14. Milan Merckelbagh (NL), BMW

15. Max Schmidt (D), BMW

16. Oliver König (CZE), Ducati

17. Marco Fetz (D), BMW

18. Bálint Kovács (HU), BMW

19. Sandro Wagner (D), BMW

20. Moritz Jenkner (D), BMW

21. Marc Moser (D), Ducati

22. Julius Ilmberger (D), BMW

23. Leon Franz (D), BMW

DNS

Leon Orgis (D), Yamaha

Colin Velthuizen (NL), BMW

DNF

Federico Caricasulo (I), Kawasaki

Kevin Orgis (D), BMW

Björn Stuppi (D), BMW

Rob Hartog (NL), Yamaha

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