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Schleizer Dreieck: Jähnig und Beinlich fahren Rennen, Alt zersägt Baumstamm

Beim 91. Schleizer Dreieck Rennen war dieses Jahr alles ein wenig anders. Doch es wehte auch ein Hauch Euro Moto durch Thüringen. Auch am Buchhübel war was los.

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Die Euro Moto hatte am vergangenen Wochenende Pause. Doch der MSC Schleizer Dreieck ließ es sich nicht nehmen, wie gewohnt ihr Renn-Wochenende auf der Naturrennstrecke zu zelebrieren. Nach dem Ausstieg der ehemaligen IDM, die jetzt als Euro Moto am Start ist, war das Ganze eben eine Nummer kleiner. Immerhin waren mit Jan-Ole Jähnig vom Team GERT56 und Chris Beinlich vom Beinlich Racing Team zwei Euro Moto-Piloten am Start.

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In den vergangenen Jahren war immer noch Julian Puffe dabei. Doch der Schleizer verzichtete in diesem Jahr auf einen Auftritt auf der Strecke, sondern gönnte sich das Linkin Park-Konzert im Münchner Olympia Stadion.

Alt unter der Haube

Am Start war in der Nähe von Schleiz auch Florian Alt. Allerdings nicht in der Lederkombi, sondern im feinen Zwirn. Standesamtlich war Alt bereits seit letztem Jahr unter der Haube. Jetzt gaben sich Alt und die Braut Kimberly auch kirchlich das Ja-Wort. Und da die Braut aus Schleiz stammt, kommt man nicht um eine entsprechende Sause drumherum. Inklusive Burnout auf einem mitgebrachten Hänger, dem kollektiven Baumstamm-Zersägen vor der Kirche und diverser Tanzeinlagen.

Doch Jan-Ole Jähnig und Chris Beinlich ließen sich nicht lumpen und schwangen sich auf ihre BWM, um den 91. Geburtstag des Schleizer Dreieck-Rennens mitzufeiern. Über das Wochenende wurden 15.000 Zuschauer gezählt.

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Fortsetzung in Schleiz folgt

Der Campingplatz am Buchhübel war nicht ganz so voll, doch die Schleiz-Fans ließen sich ihre sommerliche Sause nicht nehmen. Eine gewisse Besorgnis über die Zukunft der Rennstrecke war nicht zu verkennen, berichtet Jan Müller in der ostthüringischen Zeitung. Die konnten die Vertreter des veranstaltenden Motorsportclubs Schleizer Dreieck entkräften. «Unsere klare Zielrichtung für das kommende Jahr ist auf die Ausrichtung eines Weltmeisterschaftslaufs für Seitenwagen ausgelegt», so der Vereinsvorsitzende Jörg Langer. «Und dafür stehen die Zeichen gar nicht schlecht.»

Jan-Ole Jähnig aus Lehndorf schnappte sich den Sieg vor Chris Beinlich aus dem benachbarten Pössneck. Philipp Stich gewann in der Supersport-Klasse, der Sieg in der Sportbike-Klasse ging an Micky Winkler. In der Seitenwagen-Wertung gewann das WM-Duo um den Schweizer Piloten Markus Schlosser.

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