Markus Venus/Thomas Hofer überzeugten in Le Mans mit zweimal Platz 9
Über einen gelungenen Start in die Seitenwagen-WM konnten sich Markus Venus/Thomas Hofer (LCR Yamaha 600) freuen. In Le Mans wurden sie zweimal Neunte.
Das deutsch-schweizerische Team ITW Racing mit dem Pfarrkirchener Markus Venus am Lenker und dem Schweizer Thomas Hofer im Seitenwagen setzte bei den beiden ersten Rennen der diesjährigen Weltmeisterschaft auf dem Bugatti-Circuit in Le Mans (F) eine Duftmarke. Als eines von 25 angetretenen Teams beendeten die Schützlinge von Teamchef Robert Werth im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens der Endurance-WM beide Rennen auf Platz 9. Nach zwei von insgesamt zwölf WM-Rennen rangieren Venus/Hofer nun mit 14 Punkten auf Platz 8, gemeinsam mit den punktgleichen Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F, ARS Yamaha).
«Das hat bei uns alles gut funktioniert, die Technik, wie auch die Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Beifahrer und im Team insgesamt», freute sich Venus nach Ende des zweiten Rennens auf dem französischen Traditionskurs. Aber es gab auch Schwierigkeiten, wie er freimütig einräumte. «Wir hatten zwar bombenmäßige Starts, aber in diesem ersten Sektor habe ich die Schikane vor allem am Freitag nie so recht erwischt. Am Samstag war es dann besser. Mir fehlt da noch etwas die Erfahrung. Aber mit zweimal Platz neun können wir hochzufrieden sein.»
Ein guter Beifahrer ist schon Mal die halbe Miete
Die langjährige internationale Erfahrung seines Beifahrers Thomas Hofer trägt dabei sehr zum Erfolg des Teams bei. Venus: «Für mich passt der Thomas perfekt. Ich profitiere dabei nicht nur von seiner Arbeit im Boot, sondern auch von den vielen Gesprächen, die wir miteinander führen. Das funktioniert sehr gut.»
Und noch einen Punkt, der für den Zusammenhalt im Team nicht zu unterschätzen ist, hebt Venus augenzwinkernd hervor: «Wir werden im Team sehr gut bekocht und zwar von Thomas, der ja gelernter Koch ist und auch in diesem Fach über sehr viel Erfahrung verfügt.»
Auch Teamchef Robert Werth freute sich über die Leistung seiner Schützlinge. «In unserem Team herrscht die totale Harmonie, die zwei Plätze in den Top-10 sind ein Ausdruck dafür.» Markus Schlosser, der mit seinem Beifahrer Lucas Krieg nach Le Mans nur auf Platz 5 rangiert, bekommt von Werth besonderes Lob: «Ich habe unser Gespann im Vorjahr von Schlosser gekauft, der für uns auch die Motoren macht. Und das Ding läuft und läuft. Wir hatten damit bisher nicht einen einzigen Ausfall. Wir sind alle sehr zufrieden mit seiner Arbeit.»
Die Seitenwagen-WM-Läufe drei und vier finden am 9. und 10. Mai in Grobnik/Rijeka (HR) im Rahmen des Alpe Adria Cup statt.
Am Sonntag geht's für Venus auf die Plattlinger Sandbahn
Für Markus Venus heißt am kommenden Sonntag, 26. April, erst einmal wieder nur links herum fahren. Mit seinem Beifahrer Markus Eibl vom RSC Pfarrkirchen startet der dreifache Grasbahn-Europameister mit seinem 500er-Bahngespann beim Sandbahnrennen auf der Fünf-Kurven-Bahn in Plattling.
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