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Kevin Kölsch überrascht: «Noch drei Veranstaltungen dann ist Schluss»
Die Nachricht kommt überraschend. Der deutsche Seitenwagen-Beifahrer Kevin Kölsch wird dieses Jahr nur noch an drei Veranstaltungen teilnehmen, dann gilt seine Konzentration der beruflichen Laufbahn.
Seitenwagen
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Sogar für Maik Steinhausen, dem Teamboss von Harry Payne/Kevin Rousseau, gehörten Luke Williams und sein Beifahrer Kevin Kölsch zum engen Kreis der Teams, die dieses Jahr in der Seitenwagen-Weltmeisterschaft gut für Top-3-Platzierungen sind, immerhin brachte das britisch-deutsche Duo einen zweiten Platz in der heiß umkämpften British Sidecar Championship als Referenz mit.
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Doch Williams/Kölsch mussten beim WM-Auftakt in Le Mans einen herben Rückschlag einstecken. Im ersten freien Training gab es einen Motorschaden, im Qualifying wurden sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt und im Sprintrennen wurden sie an siebenter Stelle liegend nach einem von einem Getriebefehler verursachten Dreher von einem anderen Gespann getroffen. Wegen einer gebrochenen Plattform konnte das Hauptrennen erst gar nicht in Angriff genommen werden. Anstatt mit Hochdruck an der Reparatur des beschädigten Seitenwagens zu arbeiten, um an der nächsten Runde in Kroatien wieder dabei zu sein und das Desaster von Frankreich vergessen zu machen, sorgte Kölsch mit seiner Ankündigung gegenüber SPEEDWEEK.com für eine handfeste Überraschung. «Wir werden in Rijeka nicht am Start stehen. Luke hat sich eine Auszeit genommen und ich habe beschlossen, dass ich nicht länger an der Weltmeisterschaft teilnehmen werde.»
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Künftig hat der berufliche Werdegang Vorrang Nach elf Jahren zieht der 28-jährige Beifahrer einen Schlussstrich unter seine Karriere, in der er an der Seite von Bennie Streuer 2022 in Ungarn sogar einen WM-Lauf gewinnen konnte. Es ist allerdings kein abrupter Stopp, sondern eher ein Ausstieg auf Raten, verrät Kölsch: «Mit Wiggert Kranenburg werde ich als Vorbereitung für die Tourist Trophy noch in Hengelo fahren. Danach werde ich mich auf meiner Lieblingsrennstrecke in Schleiz vom aktiven Rennsport verabschieden.»
«Es waren elf intensive Jahre, die ohne Unterstützung meiner Mutter und von Uwe Schuster nicht möglich gewesen wäre», ist sich der Nordrhein-Westfale bewusst. «Alleine im vergangenen Jahr war ich an 21 Wochenenden im Einsatz. Dafür bin ich meinem Arbeitgeber, der mir die Freiräume für meine Aktivitäten gelassen hat, mehr als dankbar. Im Rückblick gab in meiner Laufbahn viele Höhen, aber auch einige Rückschläge, aber das ist Teil des Sports auf diesem Niveau.»
Sein Rückzug kommt nur für Außenstehende aus dem Nichts, dabei war für den Zeitsoldaten bereits vor der Saison klar, dass es seine letzte sein wird. «Für mich hat sich beruflich bei der Deutschen Bundeswehr eine neue Perspektive eröffnet. Es ist eine Chance, die ich unbedingt nützen möchte und der ich in nächster Zeit alles unterordnen werde. Ich bin im Bewerbungsverfahren für die Pilotenausbildung. Mein Ziel ist es, in Zukunft Transportflugzeuge zu steuern.» Auch wenn er in der Weltmeisterschaft nicht mehr in einem Seitenwagen Platz nimmt, wird Kölsch bei den meisten Rennen als «Schirmmädchen» für seine Herzensdame Ema Salmon vor Ort sein. «Wenn Not am Mann ist, kann ich mir auch vorstellen, dass ich spontan in einem freien Training aushelfe, aber WM-Läufe werde ich definitiv nicht mehr bestreiten.»
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