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Moto3-Thriller: Rueda nach Abbruch zum Sieger erklärt
Die Fans in Assen sahen ein klassisches Moto3-Match. Nach einem Massencrash in der berüchtigten Timmer-Schikane wurde der Thriller abgebrochen, Rueda zum Sieger erklärt. Perrone erstmals auf dem Podest.
Moto3
Im Artikel erwähnt


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Besser hätte es aus Sicht der KTM-Ajo-Mannschaft um Teammanager Niklas Ajo nicht laufen können: Startplatz 1 und 2 für WM-Spitzenreiter Jose Antonio Rueda und den hochbegabten Rookie Alvaro Carpe. Neben den KTM-Vertretern David Almansa auf der ersten Moto3-Honda.
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In Reihe 2 – die zuletzt immer um Spitzenplätze kämpfenden Yamanaka und Furusato plus Mugello-Sieger Maximo Quiles auf der Aspar-KTM. Keine gute Ausgangslage hatten sich die deutschsprachigen Moto3-Racer erarbeitet. Stammfahrer Noah Dettwiler sah 22 Piloten vor sich. Ersatzpilot Jakob Rosenthaler, der im Training auch einen Crash wegstecken musste, blieb auf der KTM der Boe-Mannschaft nur der letzte Startplatz (26). Seit dem frühen Morgen schien über dem TT-Circuit die Sonne. Im Vergleich zu den ersten beiden Fahrtagen in Assen konnte nun von einem Sommertag mit Temperaturen oberhalb von 20 Grad gesprochen werden. In großer Feierlaune waren die Fans, die zur Jubiläums-TT gekommen waren, als das Feld die 250er-Renner in die Aufwärmrunde beschleunigte. Während das Feld in das 20-Runden-Rennen stürmte, blieb Guido Pini ohne Antrieb stehen. Ein frühes Drama für die deutsche Mannschaft von Intact GP und den italienischen Rookie.
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Den Start gewann Alvaro Carpe, Rueda fiel auf Platz 3 zurück – Yamanaka san war aus Reihe 2 bis auf 2 gesprungen. Den perfekten Start ins Rennen erwischte dafür der zweite Intact-KTM-Pilot. David Munoz machte in der Startrunde zehn Positionen gut und hatte seinen 14. Startplatz vergessen gemacht.
Während Carpe nach einem Fehler von der Linie abkam und ins Mittelfeld zurückgereicht wurde, hatten Rueda, Quiles und Munoz die Spitzenplätze eingenommen.
Von einem Dreier-Match konnte aber keine Rede sein. Moto3-typisch bildete sich auch beim zehnten Event des Jahres eine XL-Führungsgruppe mit 17 Fahrern. Der Holland-GP war fünf Runden alt, da unternahm Ajo-Ass Rueda einen ernsthaften Ausreißversuch. Der Spanier konnte einige Zehntel Luft schaffen, doch auf dem schnellen zweiten Teil des TT-Circuits saugten sich Quiles, Honda-Pilot Almansa und David Munoz wieder erfolgreich an.
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Mit in der großen Gruppe steckten auch Joel Kelso, WM-Mitfavorit Angel Piqueras (MSi) und die große Hoffnung der Italiener Luca Lunetta. Auch wenn Rueda sich nicht absetzen konnte, zog sich die Gruppe durch das hohe Tempo des Tabellenführers leicht auseinander. Zur Mitte des Rennens war ein wenig Ruhe eingekehrt: Rueda vor Quiles, Munoz, Almansa und Yamanaka, Piqueras auf 11. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, demontieren in Runde 10 gleich 3 Piloten den Spitzenreiter. Maximo Quiles, Yamanaka und Almansa waren an der Red Bull-KTM vorbeigefahren. Weitere Gegner nutzten die Lage und brachten Rueda aus dem Rhythmus. Auch Fernandez, Munoz und Lunetta drängelten sich an der #99 vorbei. Wieder einen starken Auftritt hatte Tech3-Rookie Valentin Perrone – der Argentinier kämpfte ebenfalls in der Spitzengruppe mit Furusato und Piqueras um Platz 9, sein Abstand zum jetzt führenden Yamanaka eine Sekunde! Derweil kreisten Noah Dettwiler und Jakob Rosenthaler gemeinsam auf den Rängen 21 und 22 – 14 Sekunden hinter dem letzten Punkterang.
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Wie so oft wurde der Moto3-Wettkampf im Finale immer nervöser. Die Gruppe hatte sich auf 14 Fahrer reduziert, mit Quiles in Front und dem Briten Scott Ogden als Schlusslicht. Jose Antonio Rueda steckte inmitten der wilden 14 fest, Teamkollege Alvaro war es dagegen gelungen, sich wieder unter die Top 3 und mit Beginn der 16. Runde wieder an die Spitze zu fahren. Zeitgleich waren Eddie O’Shea und Tatchakorn Buasri in Kurve 5 beim Kampf um Platz 15 kollidiert, für beide Honda-Youngster war das Event gelaufen. An der Spitze versuchten derweil die Top-Piloten eine Strategie für die letzte Runde zu finden. Für Maximo Quiles kam es nicht dazu, der Rookie crashte drei Runden vor der Flagge. Fast unbemerkt hatte sich derweil Jose Antonio Rueda wieder vorgearbeitet. Vor Teamkollege Carpe führte er die Meute der 13 Piloten in die letzte Runde. Die Gruppe schrumpfte weiter – in der legendären Timmer-Schikane gingen Lunetta, Fernandez und Furusato zu Boden.
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Die Spitzengruppe war gesprengt. Als die Spitze mit Rueda, Carpe und Munoz zum letzten Mal die Timmer-Schikane erreichte und sich Munoz zum Sieg quetschen wollte, wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Jose Antonio wurde zum Sieger nach 19 gewerteten Runden erklärt. Es war der sechste Sieg des Spaniers. Ruede baut die WM-Führung auf 69 Punkte aus. Teamkollege Carpe ist nun Zweiter vor Piqueras. Da der Stand von Runde 19 ausschlaggebend war, ging Platz 2 an Intact-Pilot David Munoz. Der 17-jährige Valentin Perrone feierte sein erstes Podest im GP-Fahrerlager mit seiner Tech3-Mannschaft. Álvaro Carpe und Ángel Piqueras beendeten das Moto3-Drama auf den Rängen 4 und 5. Kein Happy End gab es für Noah Dettwiler, der zwar noch auf Platz 16 vorkam, aber erneut ohne Punkte blieb. Jakob Rosenthaler landete direkt hinter dem Schweizer. Noch unklar ist, wie es dem Italiener Luca Lunetta geht, der in der vorletzten Runde mitten in dem Dreier-Crash in der Schikane steckte und dessen Unfall die rote Flagge verursacht hatte. Neben Lunetta musste auch Buasri und Furusato im Medical Centre behandelzt werden.
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Ergebnisse Moto3 Assen, Rennen (29. Juni): 1. Jose Antonio Rueda (E), KTM, 19 Runden in 32:12,319 min 2. David Munoz (E), KTM, +0,144 sec 3. Valentin Perrone (RA), KTM, +0,245 4. Alvaro Carpe (E), KTM, +1,087 5. Angel Piqueras (E), KTM, +1,296 6. David Almansa (E), Honda, +2,083 7. Scott Ogden (GB), KTM, +2,234 8. Dennis Foggia (I), KTM, +5,034 9. Joel Kelso (AUS), KTM, +5,755 10. Marcos Uriarte (E), KTM, +6,318 11. Ryusei Yamanaka (J), KTM, +7,002 12. Jacob Roulstone (AUS), KTM, +8,555 13. Stefano Nepa (I), Honda +12,395 14. Riccardo Rossi (I), Honda, +12,675 15. Maximo Qulies (E), KTM, +24,394 16. Noah Dettwiler (CH), KTM, +25,294 17. Jakob Rosenthaler (A), KTM, +31,492 WM-Stand nach 10 von 22 Rennen: 1. Rueda, 187 Punkte. 2. Carpe 118. 3. Piqueras 117. 4. Kelso 100. 5. Quiles 86. 6. Munoz 82. 7. Furusato 77. 8. Almansa 66. 9. Lunetta 63. 10. Fernandez 61. 11. Yamanaka 60. 12. Foggia 57. 13. Perrone 51. 14. Bertelle 40. 15. Ogden 38. 16. Nepa 34. 17. Pini 29. Konstrukteurs-WM: 1. KTM, 250 Punkte. 2. Honda 136.
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