Q2, Motegi: Spanier dominierten in Japan – Almansa mit Rekordtempo auf Pole
Alle großen Namen der Moto3 fanden sich im entscheidenden Qualifying 2 der Moto3 wieder. Die Red Bull KTM-Ajo-Piloten machten es spannend –doch Platz 1 ging wieder einmal an David Almansa (Intact GP).
Nach einem sehr ereignisreichen Auftakttag in Motegi mit etlichen Stürzen – mit Quiles, Almansa und Carpe landete ein Großteil der Moto3-Elite im Kies, Almansa gar dreimal – hatte sich die Lage am Samstagvormittag im FP2 beruhigt. Intact Pilot David Almansa zeigte sich unbeeindruckt von großen Kiesdusche, die Session hatte mit der Bestzeit geendet. Knapp dahinter, Maximo Quiles. Deutlich mehr Rückstand hatte Alvaro Carpe als Ditter. Trotz geringem Zeitrückstand hatte sich Leo Rammerstorfer im Zeittraining nicht für das Q2 qualifiziert.
Vor dem finalen Shootout musste sich der Österreich im Q1 bewähren. Der Honda-Pilot, der 2027 wieder in der Moto3-WM, dann aber für MTA und auf einer KTM zu sehen sein wird, verlor 1,2 Sekunden auf die Bestzeit – was für den GP am Sonntag Startplatz 25 bedeutete.
Keine große Überraschung waren die vier schnellsten der ersten Sitzung. Mit Guido Pini hatte sich der Sieger des US-Grand-Prix durchgesetzt. Dazu kamen zur Freude der Japaner Rookie Zen Mitani, Honda-Kollege Jesus Rios und der finnische Hoffnungsträger Rico Salmela.
Die Bedingungen, als die 18 Youngster auf den 4,8 km langen GP-Kurs des Mobility Resort beschleunigten waren stabil und gut: 23 Grad in der Luft bei nur dezenter Bewölkung. Wie gut sie waren zeigte Super-Rookie Brian Uriarte. Der Ajo-Pilot fuhr im ersten fliegenden Umlauf 1:54,647 min – Rundenrekord.
Doch keine zwei Minuten wanderte die Ehre in die deutsche Intact-Box. Almansa war die Winzigkeit von 0,004 Sekunden flotter. Mit Carpe und WM-Quiles folgten zwei weitere Spanier, angetrieben von der KTM-Technik aus Österreich. Mit Salmela, Bertelle und Morelli folgten drei weitere RC4 – erst dann Adrian Fernandez auf der ersten Moto3-Honda. Während Honda-Asia-Hoffnung Veda Pratama zu Boden ging, kehrten die meisten Youngster für einen kurzen Stop in die Box zurück.
Spannend: Als die meisten Piloten gerade erst wieder auf die Piste gingen war David Almansa längst wieder im Attacke-Modus- Der stürmische Spanier, der 2027 bei Intact GP Moto2 fahren wird, hatte die Bestzeit um fünf Hundertstel verbessert. Doch die Landsleute wollten sich nicht geschlagen gegeben. Brian Uriarte war auf klarem Bestzeitkurs, stürzte dann aber in Kurve 5. Nur eine Minute ratterte auch die zweite Ajo-Maschine durch den Kies, doch Carpe konnte einen Crash vermeiden und eine letzte Runden in Angriff nehmen.
Nur kurze Zeit flog Carpe mit einer Sektorbestzeit durch die Lichtschranke. Dem nächstjährigen Moto2-Pilot gelang es Quiles aus Reihe 1 zu werfen und Platz 3 zu holen. Nicht zu kacken war David Almansa. Die 1:54,572 min reichte für die erstaunliche neute Pole-Position seiner Karriere. Die Nummer 22 fährt am Sonntag vor Uriarte und Carpe los.
Marco Morelli, der dem Zeittraining seinen Stempel aufgedrückt hatte, konnte im Q2 nicht ganz mit der Spitze mitnehmen, Platz 9 für den Argentinier. Überzeugen konnte auch der zweite Intact-Pilot. Im zweiten Qualifying nach langer Verletzungspause schaffte es David Munoz auf Startplatz 6. Unglücklich verlief das Q2 für die Mannschaft von Leopard Racing. Sowohl Guido Pini (15.) als auch Adrian Fernandez (12.) stürzten.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



