Zarco (Honda) nach Crash: «Schmerzen in der Hüfte und Angst vor dem Q1»
In einem für Gastgeber Honda schmerzhaften MotoGP-Auftakt in Japan gelang den LCR-Piloten der Q2-Einzug. Johann Zarco musste nach einem harten Crash zittern. Doch Zarco ist fit – und will nach vorne.
Fun Fact zum Auftakt des Japan-GP: In der Königsklasse stürzten am Freitag ausschließlich Piloten japanischer Motorräder. Honda stellte mit vier Abflügen den Löwenanteil. Nachdem sich
Während die Stürze von Luca Marini und Rookie Diogo Moreira noch in die Kategorie Ausrutscher fielen, sorgte Zarco für längere Schrecksekunden. Der LCR-Pilot, der erst zum Aragon-GP nach monatelanger Pause wieder in den MotoGP-Rennzirkus kehrte, wurde in der Zielkurve heftig von der RC213V geschleudert. Nach hartem Aufschlag musste sich der Franzose kurz sammeln, um dann in Zeitlupe den Unfallort zu verlassen.
Harte Landung
Was war passiert? Zarco: «Beim Runterschalten in die letzte Kurve hat sich das Bike hinten aufgeschaukelt, es geriet dann außer Kontrolle. Im Gegensatz zu den letzten Stürzen war das heftig, denn ich fiel von hoch oben und auf die Hüfte. Es tat kurz ziemlich weh, deswegen habe ich einen Moment gebraucht. Es ist aber nur eine Prellung – es geht mir gut und ich mache mir deswegen keinen Kopf. Ich war im Attacke-Modus und dann kann das passieren.»
Sorgen machte sich Johann Zarco nun zuerst um seine Position auf dem Zeitenmonitor. Zarco, der das FP1 als starker Fünfter und bester Honda-Pilot abgeschlossen hatte, befand sich während des gesamten Zeittrainings in den Top-10, war vor der letzten Zeitattacke aber auf Rang 10 zurückgefallen. Als sich der Sturz ereignete, standen keine fünf Minuten mehr auf der Uhr.
Zarco: «Ich hatte richtig Angst, wollte auf keinen Fall im Q1 landen. Denn die Basis des Motorrads hier ist fantastisch. Ich bin mir auch sicher, es wäre möglich gewesen, mich noch einmal von Platz 10 aus zu verbessern. Eine niedrige 1:43er-Zeit, das wäre möglich gewesen.» Damit wäre Zarco wieder um Platz 5 gelandet. Der Veteran hatte Glück. Die Anläufe der Gegner scheiterten, den zuschauenden LCR-Fahrer aus den Top-10 zu drängen. Nach einer Stunde sprachen 0,004 Sekunden für Zarco.
Erleichtert schloss Zarco Tag 1 in Motegi in einer Botschaft und unterstrich: «Ich gehe davon aus, dass wir am Samstag noch einen richtigen Schritt machen können. Das Motorrad funktioniert fabelhaft, aber wir müssen es noch so abstimmen, dass wir alles davon nutzen können. Gelingt das, ist sehr viel möglich, gelingt es nicht – dann wird es richtig schwer mit den Verbesserungen, die andere machen werden.»
Trotz des Sturzdebakels dürfte man im Honda-Lager mit der Leistung zufrieden sein. Mit zwei Piloten im Q2 und geringen Zeitabständen zur Spitze steht die Basis für ein versöhnliches
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