Lucas Coenen (KTM) weiter verletzt, kein Start in Uddevalla
Der belgische Red Bull KTM-Werksfahrer Lucas Coenen wird beim Grand Prix von Schweden in Uddevalla nicht antreten können. Der Belgier laboriert weiterhin an seiner Verletzung an der linken Hüfte.
Lucas Coenen (KTM), der die erste Hälfte der Saison dominierte, kann am kommenden Wochenende nicht zur 15. Etappe der Motocross-WM im schwedischen Uddevalla antreten. Lucas befindet sich seit mehreren Wochen in Behandlung und Rehabilitation. Insbesondere eine Beeinträchtigung des Ischiasnervs verursacht weiterhin Schmerzen und zwang den 19-Jährigen dazu, die Grands Prix in Tschechien und Belgien abzubrechen.
Lucas Coenen in dieser Saison bereits fünf Grands Prix gewonnen. Zuletzt machte er zwar Fortschritte, aber er ist nicht fit für Grand-Prix-Einsätze. Gemeinsam mit dem Team und den Physiotherapeuten fiel jedoch die Entscheidung, auf einen Start in Uddevalla zu verzichten. Eine zu frühe Rückkehr könnte zu weiteren Komplikationen führen.
Ein weiterer Sturz könnte uns wieder zurückwerfenLucas Coenen
«Natürlich ist das für mich und das Team sehr enttäuschend», erklärte Lucas. «Schon meinen Heim-GP zu verpassen, war hart. Ich hatte gehofft, dass die zusätzlichen Tage ausreichen würden, um für Schweden wieder fit zu sein, aber uns ist die Zeit davongelaufen. Ich habe immer noch Schmerzen und ein weiterer Sturz könnte uns wieder an den Anfang zurückwerfen oder die Situation sogar noch verschlimmern. Ich habe das Gefühl, dass ich körperlich schon nahe dran bin – aber eben noch nicht ganz.»
De Carli: «Wir müssen uns in Geduld üben»
Auch Teammanager Davide De Carli mahnt zur Geduld: «Das ist hart für Lucas und seine Familie, aber bei einer solchen Verletzung darf man nichts überstürzen. In der MXGP muss man nahezu bei 100 Prozent sein, um konkurrenzfähig zu sein, und für Schweden ist Lucas einfach noch nicht bereit. Wir können die Behandlung nur fortsetzen und geduldig bleiben. Gleichzeitig werden wir alles tun, um Sacha in der MX2 zu unterstützen. Wir hoffen, dass beide Brüder bald wieder gemeinsam Rennen fahren können, denn bis zum Saisonende bleiben nicht mehr viele Grands Prix.»
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