Motocross-WM MXGP
Nach 2 Ausfällen in Folge: Jeffrey Herlings (Honda) fehlen die Worte
Mit einem 15-12-Ergebnis beendete Maximilian Spies (KTM) den Grand Prix of Latvia in Kegums auf Gesamtrang 12, holte 15 WM-Punkte und verbesserte sich in der WM-Tabelle von Platz 27 auf 24.
Becker-Racing-KTM-Pilot Maximilian Spies war im lettischen Kegums der einzige deutsche Fahrer im MXGP-Feld. Das Qualifying Race am Samstag beendete der Brandenburger auf Rang 12, nachdem er sich von Platz 15 vorgearbeitet und dabei unter anderem den belgischen Beta-Werksfahrer Jago Geerts überholt hatte. Außerdem kam er vor dem belgischen Fantic-Werksfahrer Brent van Doninck ins Ziel.
Im ersten Wertungsrennen am Sonntag kämpfte Maximilian im Bereich von Platz 12, musste sich aber in der zweiten Hälfte des Rennens dem Norweger Kevin Horgmo geschlagen geben. Damit kam er auf Platz 13 ins Ziel, wo er von den technischen Kommissaren zur Lärmmessung gerufen wurde. Sein Motorrad lag 0,2 dB über dem erlaubten Grenzwert von 112 db nach dem Rennen. Deshalb wurde Maximilian von Platz 13 auf 15 strafversetzt und büßte damit 2 WM-Punkte ein.
Nach einem Startcrash in Moto-2 musste sich Spies vom Ende des Feldes nach vorne kämpfen und überholte dabei unter anderem Kevin Brumann (Husqvarna), Rick Elzinga (KTM) und profitierte später vom Ausfall von Brent van Doninck in Runde 7. Bis zur letzten Runde rangierte er auf Platz 11. Erst im letzten Umlauf wurde er noch vom spanischen HRC-Werksfahrer Ruben Fernandez abgefangen, so dass er auf Platz 12 weitere 9 Punkte holte und den Tag mit einer Ausbeute von 15 Punkten beenden konnte.
Mit insgesamt 25 Punkten rangiert Maximilian Spies nach 8 von 19 Etappen der Motocross-WM in der Meisterschaft als bestplatzierter deutscher MXGP-Fahrer auf Tabellenplatz 24.
«Es war ein gutes Wochenende, aber es hätte trotzdem mehr sein können! Die Top 10 waren nicht weit. Ich bin leider durch eine Strafe im ersten Lauf und einen kleinen Startcrash im zweiten Lauf von einem noch besseren Ergebnis abgehalten worden», erklärte Spies nach dem Rennen. «Danke an meine Crew, an meinen Mechaniker und meine Freundin für ihren Support.»
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