MotoGP, Zeittraining: Marco Bezzecchi (Aprilia) schlägt Marc Marquez
Aprilia-Ass Marco Bezzecchi fuhr im MotoGP-Zeittraining die schnellste Zeit. Er setzte sich knapp vor Marc und Alex Marquez durch (beide Ducati). Pol Espargaro (KTM) Neunter. Pecco Bagnaia nur 19.
Auf das FP1 folgt am Freitag in der MotoGP-Klasse das Zeittraining. In der 60-minütigen Session geht es darum, den direkten Aufstieg ins Q2 am Samstag zu schaffen, was nur den schnellsten zehn Fahrern gelingt. Der Rest muss im Q1 ran, wo die zwei Schnellsten ins Q2 kommen.
Im FP1 in Misano war Marc Marquez (Ducati Lenovo) in 1:31,468 min der Schnellste. Nur sechs Hundertstelsekunden dahinter belegte Aprilia-Pilot Marco Bezzecchi Rang 2. Raul Fernandez (Trackhouse Aprilia) fuhr die drittschnellste Zeit. Pedro Acosta (KTM) und Jack Miller (Pramac Yamaha) stürzten und blieben zum Glück unverletzt.
Zu Beginn des Zeittrainings betrug die Lufttemperatur in Misano 25 Grad Celsius. Pünktlich um 15 Uhr gingen die Fahrer auf die Strecke.
Die Top-5 nach fünf Minuten: Marco Bezzecchi (1:31,133 min), Franco Morbidelli, Pecco Bagnaia, Pedro Acosta und Enea Bastianini.
Kurze Zeit später fuhr Marc Marquez in 1:31,517 min die viertschnellste Zeit. Zum Vergleich: Den Rundenrekord in Misano hatte Pecco Bagnaia 2024 in 1:30,031 min aufgestellt.
Nach acht Minuten fuhr Alex Marquez (Gresini) in 1:31,016 min eine neue Bestzeit. Fabio Di Giannantonio (VR46) katapultierte sich auf Position 3 nach vorn.
Nur wenige Minuten später fuhr «Bez» mit 1:30,792 min die erste Runde unter 1:31 min an diesem Wochenende. Die Runde wurde allerdings gestrichen, weil der Italiener die Track-Limits überfahren hatte. AM73 setzte sich dann mit 1:30,979 min an die Spitze.
Am Streckenrand verfolgte MotoGP-Ikone Valentino Rossi seine Fahrer des VR46-Racing-Teams und der Academy.
Die Top-5 nach 20 Minuten: Alex Marquez, Bezzecchi, Di Giannantonio, Marc Marquez und Moreira. Fünf Minuten später fuhr Bezzecchi in 1:30,829 min eine neue Bestzeit. Er war das erste Mal am Freitag mit dem weichen Hinterreifen unterwegs. Kurz danach preschte Morbidelli auf Platz 2 vor. Bezzecchi verbesserte seine Bestzeit auf 1:30,807 min.
Die Reihenfolge zur Hälfte der 60-minütigen Session: Bezzecchi, Morbidelli, Alex Marquez, Di Giannantonio und Marc Marquez. Bagnaia war zu diesem Zeitpunkt 13. Einige Minuten später fuhr Honda-Pilot Luca Marini die viertschnellste Zeit.
Pecco Bagnaia hatte einen Schreckmoment in Kurve 6. Das Vorderrad rutschte ihm kurz weg, er konnte einen Sturz verhindern.
17 Minuten vor Schluss fuhr «Diggia» mit 1:30,720 min eine neue Bestzeit. Chef Valentino Rossi freute sich. Eine Runde später preschte Marini in 1:30,668 min an die Spitze.
Die Top-5 15 Minuten vor dem Ende: Marini, Di Giannantonio, Bezzecchi, Morbidelli und Alex Marquez. MM93 war Sechster.
Kurz danach fuhr Fermin Aldeguer (Gresini Ducati) die drittschnellste Zeit. Dann war es KTM-Pilot Pedro Acosta, der mit 1:30,558 min eine neue Bestzeit fuhr. Raul Fernandez verbesserte sich auf Position 3.
Acosta steigerte sich: 1:30,488 min war nun die neue Bestmarke. KTM-Testfahrer Pol Espargaro war neuer Zehnter.
Dann setzten sich zwei alte Bekannte an die Spitze: Marc Marquez (1:30,247 min) und Bezzecchi (1:30,331 min). Bastianini war neuer Fünfter, Johann Zarco (LCR Honda) verbesserte sich auf Rang 10.
Es folgte die finale Zeitenjagd. AM73 fuhr zunächst die drittschnellste Zeit. Zarco verbesserte sich auf Position 5. Kurz danach war Di Gianantonio neuer Vierter. Alex Marquez legte nach und fuhr in 1:30,329 min die zweitschnellste Zeit.
Wenige Sekunden vor dem Ende ließ Bezzecchi in 1:30,144 min den Hammer fallen. An seine Zeit kam niemand mehr heran. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Marc und Alex Marquez.
Den direkten Einzug ins Q2 schafften: Bezzecchi, Marc Marquez, Alex Marquez, Di Giannantonio, Morbidelli, Acosta, Marini, Zarco, Pol Espargaro und Martin.
Enea Bastianini verpasste die Top-10 um 0,014 sec. Raul Fernandez wurde Zwölfter. Große Enttäuschung für Lokalmatador Pecco Bagnaia, der die Session auf Rang 19 beendete. Ein harter Tag war es auch für Toprak Razgatlioglu – er landete mit fast zwei Sekunden Rückstand auf dem letzten Platz.
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