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45. Todestag des neunfachen Motorrad-Weltmeisters Mike Hailwood
Am 23. März vor 45 Jahren kam Mike Hailwood bei einem Autounfall ums Leben. Mit neun gewonnenen WM-Titeln ist er aktuell noch gleichauf mit Marc Marquez, Valentino Rossi und Carlo Ubbiali.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Am 23. März 1981 erschütterte die (Motor-)Sportwelt eine schreckliche Todesnachricht. Mike Hailwood starb bei einem Verkehrsunfall nahe Birmingham. «Damals – als Sex noch sicher und Motorsport gefährlich war», lautete einst ein Buchtitel des begnadeten österreichischen Formel-1-Journalisten Helmut Zwickl, der die damalige und noch mehr vorherige Zeit treffend beschrieb. Nicht zuletzt deshalb war die Todesnachricht eines furchtlosen Rennfahrers, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war, etwas irritierend. Erst recht im Fall eines Lenker- und Lenkradartisten vom Schlage eines Mike Hailwood, hatte er doch viele Jahre die gefährlichste Motorrad-Rennstrecke der Welt, die Isle of Man, mit Erfolg bezwungen und auch in damals vergleichsweise fragilen Formel-Boliden brenzlige Situationen gemeistert.
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Stanley Michael Bailey Hailwood erblickte am 2. April 1940 in Great Milton in der Nähe von Oxford als einziger Sohn in einer wohlhabenden Familie das Licht der Welt. Sein Vater Stan Hailwood war Besitzer einer florierenden Motorradhandelskette. Nach einer streng konservativen Erziehung, frühzeitig ohne Mutter und meist im Internat, bestritt Mike Hailwood 1957 bei den «Scottish-Six-Days-Trials» seinen ersten Motorradwettbewerb. Im selben Jahr bestritt er im Oulton Park auch sein erstes Straßenrennen und beendete dieses als Elfter. Seinen ersten Rennsieg feierte er beim Rennen der 250-ccm-Klasse in Cookstown in Nordirland, ebenfalls 1957. Erster GP-Sieg 1959 beim Ulster-GP Im darauffolgenden Jahr ging er bei der berühmten Tourist Trophy auf der Isle of Man in allen vier ausgeschriebenen Solo-Klassen an den Start. Beim Rennen der Lighweight TT (250 ccm) ging er auf einer deutschen NSU an den Start und beendete dieses als Dritter. Da das Rennen auf der Isle of Man bis einschließlich 1976 zur Motorrad-Weltmeisterschaft zählte, entsprach dies seinem Grand-Prix-Debüt. Seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte Mike Hailwood 1959 beim Ulster-GP auf dem Dundrod Circuit bei Belfast. Im Rennen der 125-ccm-Klasse bezwang er mit einer Ducati die beiden MZ-Fahrer Gary Hocking aus Rhodesien und den damals noch ostdeutschen Ernst Degner. 1960 machte er parallel seine erste Bekanntschaft mit dem Autorennsport, indem er einen Lotus-Climax-Formelrennwagen testete.
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1961 forcierte Hailwood seine Ambitionen im Motorradrennsport wieder und feierte in jenem Jahr sieben WM-Siege in drei verschiedenen Hubraumkategorien. In der Klasse bis 125 und 250 ccm gewann er auf Honda und zudem in der Halbliterklasse je einmal auf Norton und MV Agusta. Am Jahresende 1961 feierte er in der 250-ccm-Klasse seinen ersten von insgesamt neun WM-Titeln, die er auf drei verschiedene Klassen (250, 350 und 500 ccm) verteilte. Dabei war ihm in jenem Jahr das Kunststück von drei TT-Siegen innerhalb einer Woche gelungen.
1967 in Assen: Drei Siege an einem Tag Sein nächster Hattrick gelang Hailwood 1963 auf dem Sachsenring. Allerdings ging das Rennen der 350-ccm-Klasse bereits am Samstag über die Bühne, und die Rennen der Klassen bis 500 sowie bis 250 ccm am Sonntag. Doch auch diesen selbst errichteten Meilenstein konnte Mike Hailwood toppen, und zwar am 24. Juni 1967 im niederländischen Assen. Dort gewann er sowohl das Rennen der 250er wie auch jene der 350- und 500-ccm-Klasse, wohlgemerkt diesmal an einem Tag! Die Renndistanzen betrugen damals 54 Minuten, 1:05 und 1:03 Stunden.
Weitere Meilensteine seiner Karriere waren sein erster WM-Titel in der Königsklasse (bis 500 ccm) 1962 auf MV Agusta, seine ersten Autorennen 1963 sowie sein erster WM-Punkt in der Formel 1 am 10. Mai 1964 in Monaco in einem Lotus-BRM. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, 1964 auch sieben Motorrad-Grands-Prix in der 500er-Klasse sowie am Jahresende einen weiteren WM-Titel zu gewinnen. Ende 1968 verkündete Mike Hailwood seinen Abschied vom Motorrad-Rennsport. Für seine Erfolge und Verdienste erhielt er den britischen Rittertitel M.B.E. (Most Excellent Order of the British Empire) und konzentrierte sich fortan auf Autorennen.
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1972 wurde er, unter anderem mit fünf Saisonsiegen, überlegener Formel-2-Europameister. Zudem fuhr er mit einem Surtees-Ford seine erste komplette Formel-1-Saison und errang dabei im italienischen Monza als Zweiter hinter Emerson Fittipaldi seinen ersten Podestrang. Nach weiteren guten Resultaten beendete er die Saison als WM-Achter. Im darauffolgenden Jahr rettete er seinen verunfallten Fahrerkollegen Clay Regazzoni aus dessen brennendem Wrack und erhielt dafür die britische Tapferkeitsmedaille. 1974 holte Hailwood im südafrikanischen Kyalami als Dritter ein weiteres Formel-1-Podium und wurde schlussendlich WM-Zehnter. 1978: Comeback auf der Isle of Man Nach der Geburt seines zweiten Kindes, Sohn David, der Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin Pauline Barbara und dem zwischenzeitlichen Auswandern nach Neuseeland, feierte Hailwood 1978 auf der Isle of Man ein grandioses Motorrad-Comeback. Er startete in vier Klassen und gewann davon auf einer 900er-Ducati das Rennen der sogenannten «TT Formula One». 1979 ging er erneut bei der TT an den Start und gewann die Klasse Senior TT mit einer 500er-Suzuki. Es war sein 14. und damit letzter TT-Sieg. Am 23. März 1981 verlor Hailwood 40-Jährig bei einer Kollision mit einem LKW sein Leben, doch sein Name wird ewig weiterleben. In 152 Grands Prix feierte er 76 Siege, sprich exakt jedes zweite seiner Rennen gewann er. Mit neun gewonnenen Weltmeistertiteln liegt er nach wie vor hinter Giacomo Agostini (15) und Angel Nieto (13 bzw. 12+1, wie der Spanier selbst lieber formulierte) und gleichauf mit Marc Marquez, Valentino Rossi sowie Carlo Ubbiali auf Rang 3 dieser Statistik. Den dritten Platz könnte Marc Marquez am Ende dieses Jahres allein für sich beanspruchen.
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