Le Mans, FP2: Quartararo glänzt, Zarco crasht, Marc Marquez 16.
Yamaha-Pilot Fabio Quartararo setzte sich im FP2 beim MotoGP-Heimspiel in Le Mans an die Spitze. Stark präsentierte sich Francesco Bagnaia, Teamkollege Marc Marquez hatte erneut Rückstand.
Sonnenschein und trockene Streckenverhältnisse begrüßten die 22 MotoGP-Piloten am Samstagvormittag. Im 30-minütigen FP2 ging es in erster Linie darum, wichtige Informationen für das Qualifying, den Sprint und den Grand Prix zu sammeln.
Lokalmatador Fabio Quartararo (Yamaha) führte das Klassement zu Beginn des zweiten freien Trainings an, die Rundenzeiten waren aber langsamer als im Zeittraining. Am Freitag war Landsmann Johann Zarco (LCR-Honda) mit einer 1:29,907er-Runde der Schnellste. Zu Beginn des FP2 wurden mittlere und hohe 1:30er-Zeiten gefahren.
Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia folgte auf Position 2 und lag in Schlagdistanz zur Quartararo-Zeit. Teamkollege Marc Marquez lag außerhalb der Top-10. In der Box des Ducati-Werksteams befand sich Marquez im regen Austausch mit seinen Ingenieuren und suchte nach Verbesserungen.
Anders als am Freitag: Quartararo auf Position 1, Zarco im Kiesbett
Während Quartararo die Session weiterhin anführte, lief das FP2 für Landsmann Johann Zarco nicht nach Plan. Vier Minuten vor dem Ende des Trainings landete der Franzose in Kurve 13 im Kiesbett. Dabei blieb Zarco unverletzt und auch die Honda RC213V wurde nur leicht beschädigt.
In der finalen Minute befand sich Bagnaia auf Bestzeitkurs, scheiterte im abschließenden Sektor aber an Quartararos Zeit. Bagnaia kam bis auf 0,066 Sekunden an die FP2-Bestzeit heran und beendete die Session als Zweiter. Beeindruckend: Bagnaia verzichtete auf einen frischen Reifen und fuhr seine Zeiten mit gebrauchtem Gummi. Ducati-Markenkollege Fabio di Giannantonio reihte sich auf der dritten Position ein.
Alle vier Aprilias in den Top-7, Ducati nur mit zwei Fahrern in den Top-10
Auf den Positionen vier und fünf folgten die Trackhouse-Piloten Ai Ogura und Raul Fernandez, die minimal schneller waren als die Aprilia-Werkspiloten auf sechs und sieben. Dahinter folgten die KTMs von Enea Bastianini und Pedro Acosta. Johann Zarco schaffte trotz Sturz den Sprung in die Top-10.
Somit schafften es lediglich zwei Ducatis in die Top-10. Alex Marquez, Fermin Aldeguer, Franco Morbidelli und Marc Marquez blieben hinter den Erwartungen zurück. Weltmeister Marc Marc Marquez war als 16. der langsamste der sechs Ducati-Piloten.
Ebenfalls erstaunlich war die Lücke zwischen der führenden Yamaha und den drei Markenkollegen: Während Quartararo Bestzeit fuhr, reihten sich seine Markenkollegen Toprak Razgatlioglu, Alex Rins und Jack Miller auf 19, 20 und 21 ein. Nur KTM-Ersatzpilot Jonas Folger war langsamer.
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