Alex Marquez (Ducati/6.): «Es war eigentlich ziemlich inakzeptabel!»
Gresini-Fahrer Alex Marquez musste sich im MotoGP-Rennen von Goiania im Finish Ai Ogura geschlagen geben und sprach anschließend auch über die Verhältnisse auf der neuen Rennstrecke im WM-Kalender.
Alex Marquez belegte im Hauptrennen der MotoGP bei der Rückkehr nach Brasilien auf dem «Autodromo Internacional de Goiania Ayrton Senna» nach seinem Start von Position 8 am Ende Rang 6. Der Gresini-Ducati-Pilot verlor über die verkürzte Distanz von 23 Runden knapp neun Sekunden auf Sieger Marco Bezzecchi.
Marquez fuhr nach dem Start auf Position 6 und setzte sich anschließend im Kampf um Platz 5 gegen Pedro Acosta (Red Bull KTM) durch. Im Finish war der Vize-Weltmeister von 2025 jedoch machtlos und verlor noch eine Position an den japanischen Trackhouse-Aprilia-Piloten Ai Ogura.
«Wir haben ein wenig den richtigen Weg gefunden und auch herausgefunden, wie ich das Bike fahren muss. Ich bin einfach besser gefahren, habe mich wohler gefühlt und konnte mich besser verteidigen», kommentierte der Spanier.
Herausbrechender Asphalt nicht MotoGP-würdig
«Es war kein schlechtes Rennen. Es war aber seltsam – mit der verkürzten Distanz und den Bedingungen.» Marquez berichtete weiter: «Zwischen Kurve 10 und 11 brach der Asphalt auf, mit all den Steinen, die herauskamen. Es war von den Verhältnissen her eigentlich ziemlich inakzeptabel. Aber es ist, wie es ist – wir sind gefahren, und ich denke, es war eine großartige Show. Ogura hat am Ende gegen mich noch einen sehr guten Block-Pass gesetzt.»
Marquez stellte fest: «Wir müssen einen Schritt nach vorne machen – Aprilia hat in diesem Jahr einen recht großen Fortschritt erzielt. Es sieht so aus, als hätten wir beim Verzögern einige Probleme. Das betrifft meinen Fahrstil. Wir haben in dieser Phase auch einige Ducati-Stürze gesehen. Wir müssen weitermachen und das Potenzial in anderen Bereichen ausschöpfen. Das Bike ist ziemlich ähnlich wie 2025, aber die anderen haben einen Schritt gemacht.»
Alex Marquez rechnet mit kompletter Neuasphaltierung
Zur Infrastruktur in Goiania sagte Marquez: «Ich denke, sie werden die Strecke komplett neu asphaltieren müssen. Die Leute und das Layout der Strecke waren hier aber ziemlich gut.»
«Das Rennen an sich lief nicht schlecht», fasste Marquez zusammen. «Am Samstag hat der Reifen stark nachgelassen, das wussten wir. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben – es war aber nicht ganz einfach. Wir haben einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht.»
Dann schilderte er die hektische Phase vor dem Start: «Sie haben meinem Team kurz vor dem Rennen gesagt, dass die Distanz verkürzt wird. Aber die Information kam sehr spät – ich glaube, etwa vier Minuten vor der Aufwärmrunde. Man hätte etwas warten und den Start verschieben können – alle Vorbereitungen für die volle Distanz waren da aber schon abgeschlossen. Der Medium-Reifen war hinten nicht so schlecht. Ich denke, selbst wenn wir noch vom Medium auf den Soft gewechselt hätten, wäre es nicht besser geworden.»
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