Alex Marquez (Ducati) über seinen Bruder: «Marc hat ein wenig gespielt!»
Gresini-Ducati-Ass Alex Marquez war am Montagabend bei ServusTV im Hangar-7 zu Gast. Er sprach über seine ansteigende Form, Bruder Marc und die Ziele für den Rest der MotoGP-Saison 2026.
Der künftige Red-Bull-KTM-Werksfahrer Alex Marquez wurde am Montag nach Salzburg zur TV-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» bei ServusTV eingeflogen. Der 30-jährige Spanier beendete den Grand Prix am Sonntag in Misano hinter Bruder Marc auf Platz 2. Diesmal ging es aber vor allem um Spielberg.
Für AM73 war Spielberg bislang kein so erfolgreicher Boden: «2025 war ich in Spielberg Zweiter im Sprint. Dann hatte ich einen Long-lap-Strafe, es war ein schwieriges Rennen. In diesem Jahr haben wir mehrere Optionen, um da nach vorne zu kommen. Ich versuche alles und ich denke auch, dass wir gut in Form sind.»
«Ich denke, Marc ist superschnell auf dem Red Bull Ring. Er ist auf der Bremse und beim Einlenken in die Kurve sehr stark», meinte Alex weiter. «Der Schlüssel ist, dass man auf dieser Piste keinen Fehler machen darf. Man muss immer die Pace haben, darf keine Zeit verlieren, nicht einmal ein Zehntel. Es gibt natürlich ein paar Fragen, die ich Marc stellen könnte. Aber ich würde sagen, es ist hauptsächlich die Konstanz, die es ausmacht.»
Hommage an Marco Simoncelli
Zum Grand Prix in Misano sagte Alex Marquez: «Es war ein großartiger Sonntag. Ich musste von Platz 9 starten, am Samstag konnten wir es nicht gut machen. Wir dachten für den Sonntag, vielleicht ist Platz 4, 5 oder 6 möglich. Dann war die Pace wirklich gut und ich war auf einmal dran. Es war dann besonders, es für Marco Simoncelli zu machen. Es war ein besonderes Wochenende. Die Basis von Gresini ist ja wirklich sehr nahe an der Rennstrecke.» Zur Erinnerung: Alex und Teamkollege Fermin Aldeguer waren am Sonntag in Misano in den Farben von Marco Simoncelli unterwegs.
Wäre eine Attacke gegen Bruder Marc in Misano möglich gewesen? «Wenn man einen Plan hat und ihn ändert, ist es schlimmer. Wenn man von Platz 9 startet, war es kein Thema. Auf einmal kam ich in den Flow, aber war dann tatsächlich richtig dran. Das Rennen war in diesem Jahr sieben Sekunden schneller. Es ist nicht einfach, bei so einer Pace zu überholen. Er hatte eine Zehntel mehr im Köcher. Er hat ein wenig gespielt, jedes Mal, wenn ich ans Gas gegangen bin, wurde er auch wieder schneller. Es war aber großartig, einen Doppelsieg zu holen.»
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