Marco Bezzecchi gab sich nach dem MotoGP-Test in Aragon zugeknöpft, was die Fortschritte mit der Aprilia RS-GP betrifft. Der Blick auf die Zeitenliste offenbart: Es gibt große.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Durch das völlig misslungene Qualifying, nur Startplatz 20 mit 1:47,684 min, hatte Silverstone-Sieger Marco Bezzecchi katastrophale Voraussetzungen für die beiden Rennen im MotorLand Aragon. Im Sprint und Grand Prix kämpfte sich der Aprilia-Werksfahrer bis auf Platz 8, von weiter vorne kommend hätte seine Pace leicht für die Top-5 gereicht.
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Das unterstrich er mit der zweitschnellsten Zeit 1:45,700 min während des Tests am Montag, in dem er 0,004 sec schneller fuhr als Marc Marquez (Ducati Lenovo) bei seinem Rundenrekord während des Qualifyings am Samstag (7. Juni). Auf die Zeit von Spitzenreiter Maverick Vinales (Red Bull KTM) verlor Bezzecchi lediglich 0,006 sec. Der Italiener war mit einem neuen Aerodynamik-Paket unterwegs, am Auspuff waren ebenfalls Änderungen zu sehen. "Und ein paar Sachen probierten wir, die du nicht sehen kannst", grinste Marco. "Wir haben viele Daten gesammelt, es lief gut. Das ist eine gute Strecke zum Testen, vor allem jetzt mit dem vielen Gummiabrieb. Für uns ging es darum zu verstehen, was uns einen Schritt nach vorne bringen kann. Vor allem im Qualifying, wenn ich mit zusätzlichem Grip auf Zeitenjagd gehe – und strauchle."
Bezzecchi bewertete das neue Aero-Paket als besser in allen Bereichen, vor der vollständigen Datenauswertung will er aber kein Urteil fällen, ob er die verwendete Konfiguration als neue Homologation für den Rest der Saison einsetzen will. "Schlaue Fahrer erzählen nicht zu viel", schmunzelte er.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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1. Maverick Viñales (E), KTM, 1:45,694 min 2. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,006 sec 3. Marc Márquez (E), Ducati, +0,055 4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,264 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,335 6. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,402 7. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,519 8. Alex Márquez (E), Ducati, +0,579 9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,697 10. Joan Mir (E), Honda, +0,725 11. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,818 12. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,903 13. Brad Binder (ZA), KTM, +0,951 14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,967 15. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +0,986 16. Enea Bastianini (I), KTM, +1,317 17. Johann Zarco (F), Honda, +1,323 18. Alex Rins (E), Yamaha, +1,672 19. Pol Espargaro (E), KTM, +1,873 20. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,086 21. Manuel Gonzalez (E), Aprilia, +2,138 22. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,259
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