Im zweiten MotoGP-Training der Dutch TT bestätigte Ducati-Jungstar Marco Bezzecchi aus dem Mooney VR46 Racing Team seine Bestzeit. Stefan Bradl fiel als 21. hinter Marc Márquez zurück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Fabio Quartararo hatte nach der ersten Session von den Rennärzten endgültig grünes Licht erhalten: Der Yamaha-Star ist trotz gebrochener Zehe am linken Fuß auch für den Rest der Dutch TT "fit to race". Die ersten 25 Minuten des einstündigen zweiten Trainings führte der Assen-Sieger von 2021 die Zeitenliste sogar an. Seine 1:33,282 min lag aber noch deutlich über den Vormittagszeiten.
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Zur Erinnerung: Die FP1-Bestzeit von VR46-Ducati-Ass Marco Bezzecchi war eine 1:32,246 min. Der All-Time-Lap-Record seines Markenkollegen Pecco Bagnaia aus dem Vorjahr steht bei 1:31,504 min. Den Rundenrekord aus dem MotoGP-Rennen 2022, eine 1:32,500 min, hält Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaró.
Für einen kuriosen Vorfall sorgte zunächst Pramac-Ducati-Ass Jorge Martin, denn sein Airbag löste ohne Sturz aus. Knapp vor der Halbzeit der FP2-Session musste dann Tech3-Rookie Augusto Fernández in Kurve 1 den zweiten Crash seines Arbeitstages hinnehmen. Gresini-Ducati-Pilot Alex Márquez erlebte einen heftigen Schreckmoment, er blieb aber auf seiner GP22 sitzen.
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Yamaha testete übrigens neue Heck-Spoiler, in der Repsol-Honda-Box wechselte Marc Márquez zwischen dem Kalex- und dem TSR-Chassis.
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Mit Anbrechen der finalen halben Stunde wurden die Zeiten schneller und Aprilia-Werksfahrer Maverick Viñales zeigte die erste 1:32er-Zeit des Nachmittags. Ducati-Star Pecco Bagnaia schien nun deutlich besser zurechtzukommen, er schob sich jedenfalls noch auf Medium-Hinterreifen in die vorläufigen Top-10 der kombinierten Zeitenliste.
Der Reigen der echten Zeitenjagden wurde aber erst in der letzten Viertelstunde des Freitags eröffnet: Viñales, Martin und Bagnaia schoben sich nach und nach immer weiter an die Richtzeit von "Bez" heran, die aber schlussendlich in letzter Minute vom Rossi-Schützling selbst noch einmal auf 1:32,063 min nach unten geschraubt wurde. Marc Márquez, der im Run zuvor schon einen Wackler hatte, hängte sich für seine finale "time attack" an Viñales, stürzte aber in Kurve 3 relativ harmlos ins Kiesbett. Auch deshalb kam der achtfache Weltmeister nicht über den 19. Platz hinaus.
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Red Bull-KTM-Werksfahrer Jack Miller schob sich dagegen im Finish noch zwischen Jorge Martin und Pecco Bagnaia auf Platz 3. Hinter Maverick Viñales bestätigte Fabio Quartararo als Sechster, dass der TT Circuit für ihn und die Yamaha M1 doch noch ein besseres Pflaster ist. Aleix Espargaró beklagte sich am Ende noch gestenreich über Quartararo-Teamkollege Franco Morbidelli, der Aprilia-Kapitän war als Siebter aber sicher im Q2. Rins-Ersatz Stefan Bradl verkürzte seinen Rückstand auf die Spitze zwar auf 1,438 sec, fiel im Klassement aber auf den 21. Platz zurück. Jonas Folger beendete seinen Freitag in Assen mit 2,337 sec Rückstand auf Bezzecchi. MotoGP, kombinierte Zeiten nach FP2, Assen (23. Juni):
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