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Beirer über Zarco-Nachfolge: «Schliessen nichts aus»
KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer räumt zwar ein, dass Mika Kallio eine logische Option für die Nachfolge von Johann Zarco ist. Er betont aber auch gleichzeitig: «Wir haben uns echt noch nicht entschieden.»
MotoGP
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nachdem Johann Zarco in Spielberg vor sechs Wochen um die Vertragsauflösung per Saisonende gebeten hatte, sagte KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer, die Bewerbungsfrist für die Nachfolge werde bis zum Valencia-GP Mitte November dauern. Es wurden ein paar Kandidaten aus der Moto2-WM geprüft, aber man wollte Dani Pedrosa überreden, der sagte jedoch ab. Seither gilt Mika Kallio als naheliegendster Kandidat für die Zarco-Nachfolge 2020. Und vielleicht bekommt er jetzt deshalb noch sechs Rennen lang Gelegenheit, sich wieder in den Rennrhythmus zu bringen. Seinen letzten Grand Prix hat er 2018 in Jerez bestritten – er landete auf Platz 10. Beim Deutschland-WM-Lauf verletzte er sich im Juli 2018 bereits am Freitag im FP2.
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"Es war sicher sinnvoll zu sagen, wir lassen uns bei der Fahrersuche für 2020 jetzt mal Zeit", schilderte Pit Beirer. "Wir schließen vorläufig nichts aus. Wir werden die Entscheidung nicht frühzeitig treffen. Den Starfahrer, der unser Projekt sofort nach vorne reißen wird, den gibt es momentan nicht. Ja, Mika Kallio wäre eine total logische Option. Aber wir haben uns echt noch nicht entschieden." KTM-Teammanager Mike Leitner sagte letzte Woche, auch Bradley Smith sei auf der Liste der Anwärter. Aber die Aussichten für den Briten, der jetzt als Testfahrer bei Aprilia agiert und in Aragón mit einer Wildcard fährt, tendieren gegen Null, solange Kallio verfügbar ist. Aber Pit Beirer hält fest: "Wir kommentieren vorläufig keine Namen und schließen auch keinen aus. Wir hören uns alle Anfragen an. Aber ich muss unterstreichen, es gibt nicht viele MotoGP-Hersteller, die wie wir drei Spitzenfahrer für 2020 haben, und zwar Pol Espargaró, Miguel Oliveira und Brad Binder."
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KTM macht auch kein Geheimnis daraus, dass der Zarco-Nachfolger wahrscheinlich nur für das Übergangsjahr 2020 gebraucht wird.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Für 2021 werden dann die Karten wieder überall neu gemischt, alle Verträge der Stars laufen aus.
"Wir haben bisher auf trockener Fahrbahn einen sechsten und siebten Platz als bestes MotoGP-Ergebnis, also werde ich den Teufel tun und in absehbarer Zeit vom Titel reden", sagt Beirer. "Das nächste große Ziel wäre ein fünfter Platz im Rennen. Wir brauchen auch jetzt noch nicht über 2021 reden. Wir müssen zuerst vom Motorrad und vom Paket her besser werden. Je konkurrenzfähiger unser Motorrad im April und Mai 2020 sein wird, umso besser werden unsere Optionen für Spitzenfahrer auf dem Fahrermarkt. Oder unsere eigenen Fahrer entwickeln sich so, dass wir gar nicht auswärts fischen müssen." Und wenn man das Konzept von Red Bull und KTM kennt, dann möchte man sowieso ein aufstrebendes Talent für 2021 und keinen Márquez oder Lorenzo oder Dovizioso. Beirer: "Unser Konzept ist schon so aufgestellt, dass wir die Fahrer über die Moto3 und Moto2 bis zur MotoGP betreuen, um dann hier mit eigenen Fahrern angreifen zu können. Das wäre das Ziel. Aber wir werden nächstes Jahr über jeden verfügbaren Fahrer nachdenken.
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