Marco Bezzecchi (Aprilia/1.): «Habe davon geträumt, seit ich ein Kind war»
Marco Bezzecchi siegt im Italien-GP in Mugello. Der WM-Leader baut seine Führung mit einem Triumph vor seinem jubelnden Heimpublikum aus. Für den Italiener geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.
Italienische Feiertage in Mugello! Aprilia-Werkspilot Marco Bezzecchi hat von der Pole-Position den Italien-GP gewonnen. Bedeutet also: Ein Italiener siegt in Italien auf einem italienischen Motorrad. Besser hätte es für die Heim-Fans am Autodromo Internazionale del Mugello wohl nicht laufen können. Ach und: WM-Leader ist Bezzecchi natürlich weiterhin, hat nun 17 Punkte Vorsprung vor Jorge Martin.
Dazu machten noch Bezzecchis Werkskollege Jorge Martin und der Italiener Francesco «Pecco» Bagnaia auf seiner Ducati das Podium komplett. Italienische Festtage, bei denen auch der aktuelle WM-Leader Kimi Antonelli als Besucher und Bezzecchi-Fan vorbeischaute. Für «Bezz» ist es sein erster Sieg im Italien-GP – und auch für seinen Hersteller Aprilia.
Für Bezzecchi ist das auch ein persönlicher und emotionaler Erfolg. Die Rennstrecke in Mugello besuchte er als Kind – nun siegte er hier als MotoGP-Pilot und WM-Leader! Bezzecchi: «Es fühlt sich unglaublich an. Ich habe davon geträumt, seit ich ein Kind war. Diesen Traum zu verwirklichen, ist großartig.»
Bezzecchi emotional nach seinem Mugello-Sieg
Dann wurde Bezzecchi richtig emotional, bat darum, im eigentlich englischsprachigen Parc-Fermé-Interview Italienisch zu sprechen. Er wendete sich an die Fans: «Mugello, danke von ganzem Herzen. Heute haben wir alles gegeben, wir hatten viel Spaß. Danke an euch alle, Leute, ihr seid fantastisch. Ein Kuss an alle.»
Zusammen mit seinen beiden Fahrern war dann auch noch Aprilia-Rennchef Massimo Rivola auf dem Podium, repräsentierte den italienischen Hersteller. Vor dem Wochenende hatte Bezzecchi noch gesagt: «Letzte Saison hatten wir in Mugello ein ordentliches Rennwochenende. Aber: Dieses Jahr lässt sich nicht damit vergleichen.» Es zeigte sich: doch!
Im Qualifying am Samstag hatte sich Bezzecchi den ersten Startplatz gesichert. Im Sprint macht er dann gleich nach dem Start einen Fehler, verlor dadurch einige Positionen. Raul Fernandez auf seiner Trackhouse-Aprilia siegte. Doch schon am Sonntagmorgen im Warm-up zeigte Bezzecchi, dass er wieder in Top-Form ist. Im Rennen verlor er die Führung zwischenzeitlich an Pecco Bagnaia, kämpfte sich aber wieder nach vorne – und zum Sieg!
Top-10 in Mugello
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Bezzecchi, Aprilia
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Martin, Aprilia
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Bagnaia, Ducati
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Ogura, Aprilia
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Di Giannantonio, Ducati
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Acosta, KTM
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Marquez, Ducati
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Fernandez, Aprilia
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Aldeguer, Ducati
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Moreira, Honda
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