Fabio Quartararo unterzog sich am Montag nach seinem Sturz bei der Dutch TT in Assen einem Eingriff an der großen Zehe am linken Fuß, die er sich schon beim Joggen gebrochen hatte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Sprint am Samstag hatte Fabio Quartararo in Assen nach der Strafe gegen Brad Binder noch Platz 3 geerbt und endlich wieder ein Erfolgserlebnis verzeichnet. Am Sonntag stürzte der 24-jährige Franzose dann aber bereits in der dritten Rennrunde in Kurve 6 und riss dabei ausgerechnet seinen Landsmann Johann Zarco mit ins Kiesbett. Der Pramac-Ducati-Pilot blieb unverletzt, der Yamaha-Werksfahrer dagegen war sichtlich angeschlagen.
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Die Kontrolle im Medical Centre an der Strecke schloss zwar neue Brüche aus, allerdings erlitt der MotoGP-Weltmeister von 2021 Prellungen an der linken Hand und am linken Ellbogen. Außerdem verschlimmerte der Crash die Zehenverletzung, die sich der Franzose unter der Woche bei einem Jogging-Unfall in Amsterdam zugezogen hatte. Deshalb wurde nun ein Eingriff an der gebrochenen Zehe nötig. Dafür reiste Quartararo in seine Heimat Frankreich.
Am Montagabend ließ das Yamaha-Werksteam dann über die sozialen Netzwerke wissen: "Die Fans können beruhigt sein: Die Operation an Fabios großer Zehe am linken Fuß war erfolgreich. Er wird sich nun eine gute Pause gönnen und stark wie immer zurückkommen."
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Bis zum nächsten Grand Prix in Silverstone (4. bis 6. August) kann sich Fabio Quartararo fünf Wochen lang auskurieren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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MotoGP-Ergebnisse, Assen (25. Juni):
1. Bagnaia, Ducati, 26 Rdn in 40:37,640 min 2. Bezzecchi, Ducati, + 1,223 sec 3. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,925 4. Brad Binder*, KTM, + 1,528 5. Martin, Ducati, + 1,934 6. Alex Márquez, Ducati, + 12,437 7. Marini, Ducati, + 14,174 8. Nakagami, Honda, + 14,616 9. Morbidelli, Yamaha, + 29,335 10. Augusto Fernández, KTM, + 33,763 11. Savadori, Aprilia, + 35,084 12. Raúl Fernández, Aprilia, + 39,622 13. Bradl, Honda, + 42,504 14. Folger, KTM, + 45,609 – Di Giannantonio, Ducati, 8 Runden zurück – Lecuona, Honda, 12 Runden zurück – Oliveira, Aprilia, 14 Runden zurück – Bastianini, Ducati, 20 Runden zurück – Viñales, Aprilia, 23 Runden zurück – Quartararo, Yamaha, 24 Runden zurück – Zarco, Ducati, 24 Runden zurück – Miller, KTM, 25 Runden zurück *= ein Platz zurück ("track limits"-Vergehen) Ergebnisse MotoGP-Sprint Assen (24. Juni):
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